Toter Schwan hatte den Hals glatt abgetrennt

Fußgänger fand Kadaver an der Ruhr

22.05.2007, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Schwerte Es ist Brutzeit bei den Schwänen an der Ruhr, und da gelten die stattlichen Tiere als äußerst aggressiv. Gut möglich, dass dies einem Vertreter des weißen Federviehs zum Schicksal geworden ist, der mit glatt durchgeschnittener Kehle am Ruhrgraben lag. Thomas Henneböhle spaziert häufig mit seinem Hund an der Ruhr entlang. So auch am Freitagmittag, als er neben dem Weg am Ruhrgraben den grausigen Fund machte. «Es sah aus, als sei der Kopf mit einem scharfen Gegenstand abgetrennt worden», so Henneböhle entsetzt. Auch der Bauch des Tieres war aufgerissen. Catharina Seelig vom Tierschutzverein wundert sich. «Gerade wenn sie brüten, lassen Schwäne niemanden nah an sich heran.» Aufgeplustert können die bis zu 15 Kilo schweren Vögel äußerst unangenehm werden. «Die haben ordentlich Kraft», warnt Seelig vor zu großer Neugier. Mit ihrer zwei Meter weiten Spanne und der kräftigen Muskulatur können die Tiere kräftig austeilen. Auch der Schnabel ist gefährlich. Ob der am Ruhrgraben aufgefundene Schwan tatsächlich von Menschenhand getötet worden ist oder ein anderes Tier den Tod herbeigeführt hat, sollen jetzt Spezialisten feststellen. Das Tier ging zur Obduktion an das Kreisveterinäramt. jko

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