Unternehmen reagieren unterschiedlich auf die Krise

Werksferien

SCHWERTE Sieben Wochen Betriebsferien. So lange wie noch nie stehen die Maschinen bei Hoesch Schwerter Profile still. Der Grund: die Wirtschaftskrise. Gerade wegen der Krise verzichten andere Unternehmen auf die Werksferien.

von Von Reinhard Schmitz

, 12.07.2009, 13:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Unternehmen reagieren unterschiedlich auf die Krise

Nicht nur Großunternehmen, auch zahlreiche Handwerksbetriebe machen Betriebsferien.

Ausgedehnt hat auch die Gießerei Hundhausen ihre Werksferien. Statt der normalen drei Wochen bleiben die Mitarbeiter vom 16. Juli bis zum 14. August einen ganzen Monat lang zu Hause. Dagegen verzichtet die Deutsche Nickel gerade wegen der Krise auf den üblichen dreiwöchigen Stillstand. „Weil wir uns flexibel an die Abnehmer anpassen müssen, die jetzt fünf bis sieben Wochen in Werksferien gehen“, berichtet Betriebsratsvorsitzende Gaby Schellknecht. Auch das Stahlwerk Ergste, die Kettenfabrik Theile sowie der Stahl-Service Hövelmann & Lueg kennen keine Betriebspause.

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