Wenn Kinder oder Jugendliche bald sterben müssen – Ehrenamtliche gesucht

Ambulanter Kinderhospizdienst

Wie kann man Kindern helfen, die nur eine kurze Zukunft haben? Wie hilft man den Eltern, den Geschwistern, wie ist man da, wenn der Tod präsent ist? In Schwerte kann man sich engagieren.

Schwerte

, 13.01.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wenn Kinder oder Jugendliche bald sterben müssen – Ehrenamtliche gesucht

Das Team sucht Mitstreiter, die helfen wollen, Familien in schwierigen Situationen zu unterstützen. © Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst

Ehrenamtliche begleiten Familien, deren Kinder eine lebensverkürzende Erkrankung haben. Und sie tun das vom Zeitpunkt der Diagnose an, im Leben und sogar über den Tod des Kindes hinaus.

Diesem Ziel hat sich der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst für den Kreis Unna und Hamm seit der Gründung im September 2004 verschrieben. Eine Aufgabe also, die die Ehrenamtlichen mit vielen ganz grundlegenden Fragen konfrontiert. Aus diesem Grund bietet der Hospizdienst Vorbereitungskurse an.

Worum es genau geht? Dazu gibt es in den kommenden Wochen zwei Infoabende:

Montag, 13. Januar, ab 18.30 Uhr an der Gabelsbergerstraße 5 in Unna

Donnerstag, 23. Januar, 18:30 am Haus am Stadtpark (Beckestraße 3-5) in Schwerte.

Kurs von 28. Februar bis Juni – Vielfältige Themen

Der Kurs selbst beginnt am Freitag, 28. Februar, läuft bis 15. Juni. Es gibt Termine abends an Werktagen sowie einige an Samstagen.

Die einzelnen Themen sind weitläufig. So geht es um kindliche Todesvorstellungen um Trauer als generelle menschliche Erfahrung, aber auch um die eigene Endlichkeit.

Rechtliche Grundlagen – Hilfe für Geschwister

Die Grundlagen der Kinderhospizarbeit werden ebenso aufgezeigt wie rechtliche Grundlagen und Versicherungsaspekte. Zudem wird das „OPI Konzept“ erläutert. Hinter dem Kürzel steckt der Dreiklang Offenheit, Partnerschaftlichkeit, Integration.

Wie nehmen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene Schmerzen wahr? Was bewegt die Geschwister derjenigen, die schwer erkrankt sind? Wie lässt sich eine Balance zwischen Nähe und Distanz schaffen?

Schließlich: Was ist zu beachten in punkto Hygiene und Plege? Was tun beim Notfall? Was hat ein Bestatter zu diesem Thema beizutragen?

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