Neue Magazin-Ausgabe

Wie die Hakenkreuzfahne baden ging: Ein Zeitzeuge berichtet

Zeitgeschichte aufzuschreiben, muss nicht immer dröge sein. Manchmal regen die Tatsachen auch zum Schmunzeln an – wie in einem jetzt erschienenen Zeitzeugen-Bericht über den ungeliebten Nazi-Wimpel.
Die 134. Ausgabe des Seniorenmagazins „Aktive Senioren" bietet wieder eine Fülle an Lesestoff. © Reinhard Schmitz

So ging die Hakenkreuzfahne baden. Diese wahre Geschichte erfahren die Leser der neuen, 134. Ausgabe des Seniorenmagazins „Aktive Senioren“. Zeitzeuge Friedhelm Arno Berthold (geboren 1933) erzählt, wie seine Mutter ihm in der Nachkriegs-Notzeit aus dem ungeliebten Nazi-Wimpel die erste Badehose fürs Schwimmen im Freibad Schützenhof schneiderte – natürlich hatte sie das Hakenkreuz vorher abgetrennt.

Kostenlos an öffentlichen Auslagestellen mitzunehmen

Zeitgeschichte aufzuschreiben, das ist ein Schwerpunkt des im 33. Jahrgang erscheinenden Magazins. So gewährt außerdem der Unternehmer Karl-Willi Demgen Einblicke in seinen Lebensweg. Auch die Geschichte des Stellwerks Block Heide wird geschildert, das vor einigen Wochen abgerissen worden ist. Und wer hat vorher von der „heimlichen Dichterin aus Schwerte-Ost“, Josefine Bornemann, gehört?

Das ehrenamtliche Redaktionsteam um den neuen Redaktionsleiter Jürgen Paul nimmt aber auch Aktuelles in den Blick, beispielsweise die Wildkräuterführungen mit Ferdinand Ziese und das neue Kinder- und Jugendparlament. Darüberhinaus gibt es allerlei Tipps zu Gesundheits-, Steuer- und Seniorenthemen. Nicht fehlen dürfen natürlich Geschichten und Rätsel am Schluss des 36-seitigen Heftes. Zu haben ist es kostenlos an vielen öffentlichen Auslagestellen, beispielsweise im Rathaus.

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