Am Mittwoch (18.8.) beginnt ein neues Schuljahr. Die Schulen versuchen, die Schulöffnung trotz Corona bestmöglich zu gestalten. (Symbolbild) © picture alliance/dpa
Schuljahr 2021/22

Wieder steht der Schulstart im Zeichen von Corona: So bereiten sich Schwerter Schulen vor

Schule in Pandemie-Zeiten – das vierte Halbjahr infolge und nun erneut zu Beginn des neuen Schuljahres. Dabei suchen Schwerter Schulen ein Gleichgewicht aus Alltag und Sicherheit.

Wieder einmal wird der Schulstart im Zeichen der Corona-Pandemie stehen. Doch nach drei Halbjahren Erfahrung ist die Planung für die Schwerter Schulen mittlerweile einfacher.

Am Schwerter Friedrich-Bährens-Gymnasium (FBG) geht es mit den bewährten Strategien des letzten Halbjahres weiter. Das heißt: zweimal die Woche testen, Maskenpflicht und alle zwanzig Minuten lüften. Das funktioniere im Schulgebäude glücklicherweise sehr gut, heißt es.

„Wir versuchen, der Schülerschaft einen möglichst normalen Alltag mit der nötigen Sicherheit zu ermöglichen“, erklärt Schulleiter Heiko Klanke. Dabei helfe natürlich, dass sich zunehmend auch Schülerinnen und Schüler impfen lassen können.

Heiko Klanke, Schulleiter des FBG. © Heiko Mühlbauer © Heiko Mühlbauer

Für die Einschulung der Fünftklässler bedeuten die Maßnahmen dennoch, dass sie klassenweise eingeschult werden, anstatt mit der gesamten Stufe. So können auch die Eltern mit den notwendigen Sicherheitsvorkehrungen dabei sein.

Das Ruhrtal-Gymnasium (RTG) fährt eine ähnliche Strategie und setzt ebenfalls auf die Abstands-, Masken- und Testregelungen. Auch eine Einbahnstraßenregelung sei im Schulgebäude eingerichtet. Zudem werden die Schülerinnen und Schüler von der fünften bis zur achten Klasse das Gebäude nicht selbstständig betreten.

Stattdessen habe jede Klasse auf dem Schulhof eine zugeordnete Sammelstelle, an welcher sie von der jeweiligen Lehrkraft abgeholt werde. Das soll überfüllte Treppenhäuser vermeiden. Schulleiterin Bärbel Eschmann sei gespannt auf die zunehmende Impfquote in der Schülerschaft, sagte sie auf Anfrage.

Bärbel Eschmann, Leiterin des Ruhrtal-Gymnasiums. © Bernd Paulitschke © Bernd Paulitschke

Zur Anschaffung von Luftfiltern gebe es bisher keine Neuigkeiten, so Eschmann weiter. Zwar benötige das RTG die Filter für drei Räume, jedoch werde man weiterhin auf Anweisungen von Ministerium und Bezirksregierung warten. Bis dahin sei Eschmann „gespannt, wie weit wir [mit den Maßnahmen] kommen“.

„Auf Sicht und maximale Sicherheit fahren“

An der Gesamtschule Gänsewinkel setzt die neue Schulleitung ebenfalls auf ein konsequentes Testmodell. „Die Schulen sind es mittlerweile gewohnt, auf Sicht und maximale Sicherheit zu fahren und gut drauf zu gucken“, erklärte Schulleiterin Eva Graß-Marx bereits am Freitag (13.8.) während eines Ortstermins.

Eva Graß-Marx ist die neue Schulleiterin an der Gesamtschule Gänsewinkel. © Martina Niehaus © Martina Niehaus

An der Gesamtschule habe man extra eine Art „Testzentrum“ eingerichtet. Montags und mittwochs fänden dort Corona-Tests statt. „Ist ein Kind an einem Montag oder Mittwoch krank, wird es am Folgetag beziehungsweise an dem Tag, an dem es wieder zur Schule kommt, direkt nachgetestet, bevor es in den Unterricht geht“, so Graß-Marx. „Wir werden das so dicht kriegen, dass niemand durchs Raster fällt.“

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