Wohnungsgesellschaft verzichtet auf Mieterhöhungen und Räumungen

Coronavirus

Die Auswirkungen des Coronavirus reißen vielen Menschen ein finanzielles Loch in die Tasche. Die Vonovia hat in Schwerte verschiedene Maßnahmen entwickelt, um ihre Mieter zu entlasten.

Schwerte

12.04.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Vonovia gehören 572 Wohnungen in Schwerte. Die Mieter sollen während der Coronakrise finanziell entlastet werden.

Der Vonovia gehören 572 Wohnungen in Schwerte. Die Mieter sollen während der Coronakrise finanziell entlastet werden. © Oskar_Neubauer

Mit der Ausbreitung des Coronavirus wachsen die wirtschaftlichen Risiken für viele Freiberufler, Beschäftigte und Unternehmen. Wenn die Einnahmen teilweise oder sogar komplett wegfallen, machen sich viele Menschen gerade Sorgen: „Wie soll ich meine Miete bezahlen?“

Die Wohnungsgesellschaft Vonovia teilte mit, man wolle in der jetzigen Situation auf Mieterhöhungen verzichten und habe auch alle Wohnungsräumungen abgesagt.

Noch weitere Punkte stehen demnach auf der Liste der Vonovia:

  • Keine marktbedingten Mieterhöhungen während der Krise
  • Ansprechpartner für Kunden mit Corona-bedingten Schwierigkeiten
  • Keine Räumungen während der Krise
  • Kundenservice bleibt erreichbar
  • Infrastruktur der Gebäude und Wohnungen gesichert, Notfälle werden bearbeitet
  • Unterstützung von Nachbarschaftshilfe

In Schwerte ist Vonovia vor Ort aktiv: Geschäftsführer von Vonovia Mario Stamerra: „Wir konzentrieren uns zurzeit auf das wichtigste: Wir unterstützen unsere Mieterinnen und Mieter, wenn sie Hilfe benötigen. Außerdem stellen wir mit den Kollegen in Schwerte sicher, dass alles in unseren Häusern funktioniert und sicher ist – und dass wir es schaffen, Notfallreparaturen umzusetzen.“

Deutschlands größtes Wohnungsunternehmen hat in Schwerte einen Bestand von etwa 572 Wohnungen. Die Durchschnittsmiete liegt bei 5,52 Euro je Quadratmeter.

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