Ärger über Vandalismus im Skatepark: Reaktionen auf die zerstörte Tischtennisplatte

Skatepark

Wie kann man so etwas machen? Das haben sich viele Selmer gefragt, nachdem sie von dem neusten Fall von Vandalismus auf dem Skatepark gelesen haben. Ein Blick auf die Reaktionen.

Selm

, 03.09.2019, 12:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ärger über Vandalismus im Skatepark: Reaktionen auf die zerstörte Tischtennisplatte

Eine der beiden Tischtennisplatten, die am Skatepark stehen, ist von unbekannten Tätern zerstört worden. © Jürgen Weitzel

Der Widerhall war groß. Und der Ärger auch. Wer macht so etwas? Das fragten sich viele Selmer, nachdem sie unseren Artikel über den Vandalismus am Skatepark in Selm gelesen hatten. Bislang unbekannte Täter haben eine der zwei dort stehenden Tischtennisplatten zwischen Dienstag (27. August) und Mittwoch (28. August) umgedreht - und so auch beschädigt. 2500 Euro Sachschaden entstanden.

„Mensch Leute, schätzt doch mal die Dinge, die habt. Wir haben früher von so etwas geträumt“, kommentiert eine Userin unseren Artikel auf Facebook. Sie ist nicht allein mit dieser Meinung. „Warum muss man so etwas machen? Unfassbar... Statt einfach mal dankbar zu sein“, schreibt eine andere Userin.

Viele fordern außerdem von der Stadt, den Skatepark besser vor Vandalismus zu schützen. „Mehr Polizeipräsenz oder privaten Ordnungsdienst beauftragen“, schlägt ein User vor. Ein anderer empfiehlt: „Anstatt Parksünder aufzuschreiben im Bereich Edeka/Bürgerhaus könnte man die Kräfte zur Überwachung der öffentlichen Einrichtungen einsetzen.

Die Stadt setzt allerdings am Skatepark zur Vermeidung von Vandalismus auf Videokameras. Der Fall mit der Tischtennisplatte war allerdings nicht der erste, in dem diese zerstörungswütige Täter nicht abhalten konnten. Im aktuellen Fall sollen jetzt alle Videos ausgewertet werden - sodass der oder die Täter eventuell bald gestellt werden können. Pressesprecher Malte Woesmann erklärt auf Anfrage der Redaktion, dass auf den Aufnahmen die Tat zu sehen ist. Die Stadt hat einen Stick mit den Daten jetzt an die Polizei übergeben.

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