Der obere Teich auf dem Hof Altcappenberg: Derzeit ist er gut mit Wasser gefüllt. Doch im Sommer fiel er aufgrund des Wasserbedarfs der Pappeln nahezu komplett trocken.
Der obere Teich auf dem Hof Altcappenberg: Derzeit ist er gut mit Wasser gefüllt. Doch im Sommer fiel er aufgrund des Wasserbedarfs der Pappeln nahezu komplett trocken. © Heinrich Schulze Altcappenberg
Umweltschutz trifft rechtliche Auflagen

Alte Pappeln auf Hof Schulze Altcappenberg werden zum Zankapfel

Sie sind alt, zum Teil brachen Äste ab oder Stämme um. Seine Pappeln möchte Besitzer Dr. Heinrich Schulze Altcappenberg daher fällen - und zugleich ein Biotop schützen. Doch das geht nicht.

Es ist eine schwierige rechtliche Gemengelage, in der sich Dr. Heinrich Schulze Altcappenberg derzeit befindet: Sein Umweltschutzgedanke trifft dabei auf Landschaftsplan und andere Gesetze, die unter anderem auch dem Naturschutz dienen. Den Behörden macht Schulze Altcappenberg daher keine Vorwürfe. Sie könnten schließlich nur nach Recht und Gesetzen entscheiden. Aber dass im Kreishaus zuweilen 30 Jahre alte Auflagen höher bewertet würden als aktuelle Erkenntnisse des Naturschutzes und es keine Ausnahmegenehmigung gibt, das wurmt den engagierten Umweltliebhaber schon. „Und irgendwie weiß ich jetzt nicht so richtig weiter“, gibt er zu, in einer Sackgasse zu stecken.

Alter Teich steht schon im Urkataster

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Brauchen Ausgleich zur CO2-Reduzierung

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Über die Autorin
Freie Mitarbeiterin
Jahrgang 1979, aufgewachsen und wohnhaft in Bergkamen. Magister-Studium in Münster in Soziologie, Wirtschaftspolitik und Öffentlichem Recht. Erste Sporen seit 1996 als Schülerpraktikantin und dann Schüler-Freie in der Redaktion Bergkamen verdient. Volontariat und Redakteursstellen im Sauerland sowie Oldenburger Münsterland. Seit zehn Jahren zurück in der Heimat und seit Mai 2022 fest beim Hellweger angestellt.
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