Diese Sperren sorgen nun dafür, dass man den Berg nicht ungebremst herunterrauschen kann. © Günther Goldstein
Park in Selm

Auenpark in Selm: Betonsperren weichen nun Umlaufsperren in Holzoptik

Damit Rad- und Inline-Fahrer den Rodelhügel in Selm nicht herunterrauschen hat die Stadt zunächst Betonsperren aufgestellt. Die sind nun ersetzt worden und auch andere Arbeiten stehen noch an.

Manch einer wunderte sich, über die großen Betonsperren, die sich von einem auf dem anderen Tag im Selmer Auenpark fanden. „Terrorsperren“, nannte sie ein Leser im Gespräch mit unserer Redaktion und er fragte sich, ob denn die Sperren auf dem Hügel dafür sorgen sollten, dass auf dem Rodelhügel nicht gerodelt werde.

Sperrungen in Holzoptik ersetzen die Betonabsperrungen

Die Erklärung der Stadt war allerdings viel einfacher: Es gehe um Sicherheit, hatte Stadtsprecher Malte Woesmann erklärt. Allerdings nicht für Rodler. Die Sperrungen sollten dafür sorgen, dass Radfahrer oder Inlinefahrer nicht einfach ungebremst die Rampe zum Rodelhügel hinunterbrettern. Dabei seien die Betonabsperrungen allerdings nur ein Provisorium, sie sollten gegen Umlaufsperren ersetzt werden. Umlaufsperren kennen die meisten wahrscheinlich von Radwegen, das sind Metallstangen, die in weißen und roten Farben leuchten.

Der Umtausch ist inzwischen passiert. Wie Stadtsprecher Malte Woesmann auf Anfrage mitteilt, sind die Umlaufsperren seit etwa einer Woche nun vorhanden und haben die Poller wie vorgesehen ersetzt. Die Varianten aus Selm sind allerdings kleiner, als die bekannten rot-weißen Sperren. Ein Kinderwagen oder Rollator lässt sich also mit wenig Aufwand dort entlang schieben. Außerdem sind sie in einer Holzoptik gehalten. „Die Variante in Holz passt besser zum Charakter des Auenparks“, sagt dazu Malte Woesmann.

An mehreren Stellen im Auenpark stehen die Sperren. © Günther Goldstein © Günther Goldstein

Ein paar Restarbeiten stehen noch an

Der Auenpark war genau wie die beleuchtete Skulptur auf dem sogenannten Rodelhügel Ende Juli 2020 vom damaligen Bürgermeister Mario Löhr offiziell eingeweiht worden. Seitdem gehört der Park zu den beliebtesten Ausflugszielen in Selm. Dank des Schnees Mitte Januar konnte der Rodelhügel zudem seinem Namen bereits alle Ehre machen.

Wie aber zum Beispiel die neu errichteten Absperrungen im Park zeigen, war der Park seit der Eröffnung noch nicht vollends fertiggestellt. Wie der aktuelle Stand aussieht, erklärt Malte Woesmann: „Ein paar Restarbeiten sind noch zu erledigen, die zuletzt wetterbedingt nicht ausgeführt werden konnten“, so Woesmann. Auch werde in Kürze noch eine weitere Betonsperre gegen einen Holzbalken ausgetauscht.

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Ich bin neugierig. Auf Menschen und ihre Geschichten. Deshalb bin ich Journalistin geworden und habe zuvor Kulturwissenschaften, Journalistik und Soziologie studiert. Ich selbst bin Exil-Sauerländerin, Dortmund-Wohnerin und Münsterland-Kennenlernerin.
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