Aufbau des Kunstwerks auf dem Selmer Rodelhügel ist gestartet

hzAuenpark

Bauarbeiter sind seit Anfang der Woche dabei, das Kunstwerk auf dem Rodelhügel aufzubauen. Geplant worden war es von der mittlerweile insolventen Firma Polenz. Jetzt hat eine andere Firma übernommen.

Selm

, 22.07.2020, 18:56 Uhr / Lesedauer: 2 min

Sie soll eine Landmarke werden - von weit her sichtbar, von weit her beeindruckend. Es ist etwas mehr als ein Jahr her, da hatte Jürgen Polenz im Kulturausschuss der Stadt seine Vision für die Skulptur auf dem Rodelhügel im Zentrum des Auenparks vorgestellt: Ein Kuppel mit unterschiedlich farbigen Gläsern, zusammengehalten von einem Metall-Konstrukt und in der Nacht angestrahlt von Scheinwerfern. Sechs Meter hoch soll sie sein und einen Durchmesser von etwas sieben Metern haben.

Jetzt lesen

Andeutungsweise lässt sich das auch schon erkennen: Derzeit laufen auf dem Rodelhügel die Aufbauarbeiten der neuen Selmer Landmarke. Allerdings, so sagte es auch Stadtsprecher Malte Woesmann auf Anfrage der Redaktion, ist es nicht die Firma Polenz, die das Kunstwerk aufbaut.

Firma aus Dülmen führt Projekt zu Ende

Das Unternehmen von Jürgen Polenz hatte im Dezember des vergangenen Jahres Insolvenz angemeldet. Das Kuppelprojekt in Selm ist eines derjenigen, die die Firma deshalb nicht ganz vollenden konnte. Allerdings hatte die Stadt schon versichert, dass die fertigen Teile für die Kuppel schon fertig bei den Stadtwerken lägen.

Mit den Aufbau betraut wurde nun aber eine andere Firma. Es handelt sich dabei um die J.B. Metal Vision - eine Firma mit Sitz in Dülmen, wie Norbert Zolda von der Stadt auf Anfrage der Redaktion erklärt.

„Problemlos“, so sagt er, habe die Firma Anfang dieser Woche mit dem Aufbau beginnen können: Dass die Teile von Polenz gefertigt worden waren, habe die Arbeiten nicht verkompliziert.

Enthüllt werden soll das Kunstwerk am 31. Juli

Der Plan ist, das Kunstwerk am 31. Juli offiziell einzuweihen. „Spätestens dann muss alles fertig sein“, sagt Norbert Zolda. Um 15 Uhr will Bürgermeister Mario Löhr das Kunstwerk an diesem Tag feierlich enthüllen.

Ursprünglich war mal geplant gewesen, das Kunstwerk beim Selmer Stadtfest einzuweihen. Da dieses Fest wegen der Corona-Pandemie allerdings ausgefallen ist, wurde daraus nichts.

Bei der Skulptur handelt es sich um eine Schenkung an die Stadt: Wer der Gönner ist, hatte Bürgermeister Mario Löhr bei der Ausschusssitzung vor einem Jahr noch offen gelassen. Wichtig sei, so sagte er damals, dass die Kosten den kommunalen Haushalt nicht belasten werden.

Jetzt lesen

Lesen Sie jetzt