Bei Bauarbeiten ausgegraben: Schlummerten an der Luisenstraße in Selm Schienen?

Luisenstraße

Die Luisenstraße ist von der Haus-Berge-Straße aus gesehen, derzeit Richtung Bork gesperrt. An der Kreuzung Haus-Berge-Straße/Luisenstraße liegen Metall- und Eisenteile. Sind das alte Schienen?

Selm

, 28.10.2020, 11:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Diese Metallteile ähneln Schienen. Sie sind bei Bauarbeiten an der Luisenstraße ausgegraben worden, haben aber eine andere Funktion gehabt als Schienen.

Diese Metallteile ähneln Schienen. Sie sind bei Bauarbeiten an der Luisenstraße ausgegraben worden, haben aber eine andere Funktion gehabt als Schienen. © Arndt Brede

Wer derzeit von der Haus-Berge-Straße nach Bork will, muss zwangsläufig die Kreisstraße nutzen. Der Durchlass Worthbach an der Luisenstraße wird nach Auskunft der Stadt Selm erneuert. Dafür muss die Luisenstraße zwischen der Hausnummer 83 bis zur Haus-Berge-Straße bis voraussichtlich Anfang Dezember gesperrt werden. Die Vollsperrung gilt auch für Fußgänger und Radfahrer, die die Luisenstraße zwischen Selm und Bork nutzen möchten.

Die Luisenstraße ist derzeit Richtung Bork gesperrt.

Die Luisenstraße ist derzeit Richtung Bork gesperrt. © Arndt Brede

Relikte aus Bergbauzeit?

Nun liegen zurzeit an der Kreuzung Haus-Berge-Straße/ Luisenstraße Metall- und Eisenteile herum. Da fragt sich mancher womöglich: Sind das Schienen? Die Form der Teile ähnelt Schienen jedenfalls. Sind es womöglich Relikte aus der Zeit des Bergbaus?

Fragen, die wir der Stadtverwaltung gestellt haben. Antwort: Es sind weder Schienen, noch Relikte aus der kurzen Bergbauzeit Selms. Es seien Reste des alten Durchlasses des Worthbachs, antwortet Stadtsprecher Malte Woesmann.

Prosaisches Schicksal

Insofern werden dieser Metallteile nicht der Nachwelt als Zeugen einer für Selm nicht gerade unwichtigen Zeit erhalten bleiben. Ihnen droht ein eher prosaisches Schicksal. Malte Woesmann formuliert das so: „Sie werden der Verwertung zugeführt.“

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