Borker besuchen Oktoberfest in Haus Dörlemann lieber später

Interessengemeinschaft testet

Die Gaststätte Haus Dörlemann hatte am Freitag zum Oktoberfest eingeladen. Die Borker hatten auch durchaus Spaß an der bayrischen Tradition. Doch die Startzeit der Feier kam nicht so gut an.

Selm

von Von Marvin Hoffmann

, 29.10.2017, 14:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Am Nachmittag startete das Oktoberfest im Haus Dörlemann in Bork: Sprecher der IGBB Norbert Wesselmann (v.l.), Bürgermeister Mario Löhr, IGBB-Mitglied Tobias Michaelis, Gastwirt und IGBB-Mitglied Erdal Macit waren da.Hoffmann

Am Nachmittag startete das Oktoberfest im Haus Dörlemann in Bork: Sprecher der IGBB Norbert Wesselmann (v.l.), Bürgermeister Mario Löhr, IGBB-Mitglied Tobias Michaelis, Gastwirt und IGBB-Mitglied Erdal Macit waren da.Hoffmann © Marvin K. Hoffmann

Die Gaststätte Haus Dörlemann hatte am Freitag zum Oktoberfest eingeladen – bereits ab 15 Uhr. Blau-Weiße Tücher bedeckten die Tische, das Festzelt stand und trotzte dem Wind, das Bier war gekühlt und die Zapfhähne bereit loszulegen, aus den Musikboxen schepperten bekannte Schlagerhits. Nur die Gäste blieben zunächst aus.

Erst später wurde es dann richtig voll. Gastwirt Erdal Macit sprach später im Gespräch mit unserer Redaktion von „über 200 Gästen“. Er sei mehr als zufrieden. Das Oktoberfest in Bork fand an einem relativ späten Datum statt. „Um Terminkollisionen zu vermeiden“, wie Norbert Wesselmann, Sprecher der Interessengemeinschaft Borker Bürger (IGBB), mitteilte.

Wirte wollten Senioren entgegenkommen



Und auch der frühe Beginn war keinesfalls zufällig gewählt. „Wir haben bewusst schon für 15 Uhr eingeladen. Uns war klar, dass viele Gäste dann noch arbeiten waren. Aber wir haben an die Senioren gedacht“, erklärte Gastwirt Macit, der ebenfalls aktiv in der IGBB mitwirkt. Kaffee und Kuchen standen dafür bereit – nur die Gäste fehlten. „Wir wollten eben vermeiden, dass ältere Gäste im Dunkeln nach Hause müssen. Aber irgendwie wurde das nicht so gut angenommen. Im nächsten Jahr fangen wir später an“, sagte Macit.

Denn eine Wiederholung solle es im nächsten Jahr „auf jeden Fall geben“. Macit: „Es war super, es war toll. Und es war voll. Den ganzen späten Abend über.“

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