Adventsspaziergang

Cappenberger starten für die Adventszeit einen Adventsspaziergang

In Cappenberg soll auch am ersten Advent schon Weihnachtsstimmung aufkommen. Deswegen gibt es dort am 29. November einen „Adventsspaziergang der besonderen Art“.
Am ersten Advent soll es in Cappenberg einen „ganz besonderen Adventsspaziergang“ geben. © picture-alliance/ dpa

Advent ist für viele die Zeit der Ruhe und Besinnlichkeit: Man trifft sich mit der Familie, geht auf den Weihnachtsmarkt, sitzt mit Freunden zusammen und bereitet sich auf Weihnachten vor. In diesem Jahr ist wegen Corona jedoch alles anders – auch für die evangelische Kirchengemeinde Lünen.

Denn der gesellige Abend, der traditionell am 1. Advent im Gemeindehaus an der Rosenstraße in Cappenberg stattfindet, muss in diesem Jahr wegen der anhaltenden Corona-Pandemie ausfallen. „Die coronabedingten Infektionsschutzmaßnahmen machen gesellige Treffen, Advents- und Weihnachtsfeiern nahezu unmöglich“, heißt es von Seiten der Kirchengemeinde, die auch für den Ortsteil Cappenberg zuständig ist.

Phantasie und Kreativität sind gefragt

Auf das vorweihnachtliche Gefühl müssen die Cappenbergerinnen und Cappenberger ganz zu Beginn der Adventszeit aber dennoch nicht verzichten. „Mit Phantasie und Kreativität kann man dennoch etwas auf die Beine stellen“, schreibt Pfarrer Rüdiger Holthoff nämlich in seiner Ankündigung.

Deswegen soll es statt dem geselligen Abend am 29. November – dem 1. Advent – eine Alternative geben: den „Adventsspaziergang der besonderen Art“. Dabei könne jeder mitmachen – und das ganz kontaktlos. Denn den Weg durch Cappenberg geht jeder für sich. Dabei stehen an insgesamt sechs verschiedenen Stellen in Cappenberg Kisten, in denen sich kleine Überraschungen verstecken.

Leuchtende Knicklichter als Erkennungsmerkmal

Diese Überraschungen seien ganz verschieden und gehen von Gedichten über Rezepte, zu Geschichten oder Musik – auch einiges zum Mitnehmen soll in den Kisten mit dabei sein. Deswegen empfiehlt Pfarrer Rüdiger Holthoff den Cappenbergerinnen und Cappenbergern auch, eine kleine Tasche mitzubringen.

Außerdem sind in den Kisten zusätzlich noch bunt-leuchtende Knicklichter, die als eine Art Erkennungszeichen dienen sollen. „So kann man sich aus der Ferne zuwinken und einander auf Abstand gefahrlos begegnen“, schreibt Pfarrer Rüdiger Holthoff.

Am Evangelischen Gemeindehaus in Cappenberg (Rosenstraße 17) soll der individuelle Adventsspaziergang beginnen. Dort erhalten die Spaziergängerinnen und Spaziergänger einen Flyer, auf dem sie alle weiteren Infos und Stationen des Spaziergangs finden. Gleichzeitig gibt es diese Zettel aber auch in den einzelnen Kisten. Die Stationen können zwischen 15:30 Uhr und 18 Uhr besucht werden.

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