Inzidenzwerte

Corona-Inzidenzwerte in unserer Region: Ein Kreis ist ein Ausreißer

Die Corona-Inzidenzwerte bewegen sich in unserer Region um die 600. Ein Kreis weist aber einen stärkeren Anstieg auf als umliegende Kreise und kreisfreie Kommunen.
Die Corona-Inzidenzwerte haben sich in unserer Region auf Werte um 600 eingependelt.
Die Corona-Inzidenzwerte haben sich in unserer Region auf Werte um 600 eingependelt. © picture alliance/dpa

Das Coronageschehen in unserer Region hat sich, was die reinen Werte der Neuinfektionen der letzten sieben Tage, berechnet auf 100.000 Einwohner, betrifft, beruhigt. Bei diesen sogenannten Inzidenzwerten weist aber ein Kreis zu Sonntag, 24. Juli, einen stärkeren Anstieg auf als die umliegenden Kreise und kreisfreien Kommunen: der Kreis Coesfeld.

Das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen wirft täglich eine Statistik der aktuellen Inzidenzwerte aus. Demnach liegt der Inzidenzwert für den Kreis Coesfeld am Sonntag, 24. Juli, bei 597,2 (+77,9). Dieser Anstieg ist höher als anderswo in unserer Region.

So liegt der Inzidenzwert im Kreis Unna bei 567,0 (-28,7).

Dass die Veränderungen zum Vortag durchaus noch größer sein können, zeigt ein Blick in die Zahlen der umliegenden Kreise und kreisfreien Kommunen(Zahlen in Klammern sind die Veränderungen zum Vortag):

  • Dortmund: 648,6 (-49,2).
  • Münster: 631,5 (+9,5).
  • Kreis Borken: 516,3 (-41,4).
  • Kreis Recklinghausen: 585,7 (-23,6).
  • Kreis Steinfurt: 582,3 (-35,5).
  • Kreis Warendorf: 651,7 (+9,0).

Für ganz NRW liegt der Inzidenzwert am Sonntag bei 559,2 (-12,7).

Die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz liegt für ganz NRW bei 8,50. Das ist die Anzahl der Fälle pro 100.000 Einwohner mit Meldedatum in den letzten 7 Tagen, für die eine Krankenhausbehandlung angegeben ist.

Der prozentuale Anteil der auf einer Intensivstation behandelten COVID-19-Patienten, gemessen an der aktuellen Anzahl insgesamt betreibbarer intensivmedizinischer Betten (einschließlich bereits belegter Betten), liegt derzeit bei 6,93 Prozent.

Unterdessen reagiert der Kreis Unna auf eine offenbar angestiegene Nachfrage nach Impfterminen: Die Kreisverwaltung bietet wieder mehr Termine an, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Impfstelle an der Platanenallee in Unna ist demnach zusätzlich am Mittwoch, 27. Juli, und Mittwoch, 3. August geöffnet. Dann gibt es jeweils in der Zeit von 14.30 bis 18.30 Uhr den schützenden Pieks. Für die Impfung muss ein Termin gebucht werden.

Freitags steht das Team von 13.30 bis 18.30 Uhr für Personen über 12 Jahren zur Verfügung. Kinder unter 12 Jahren erhalten zwischen 16 und 18 Uhr eine Impfung. In dieser Zeit wird auch Novavax angeboten. Die Öffnungszeiten in Lünen an der Borker Straße ändern sich nicht. Sie ist samstags von 14 bis 19 Uhr geöffnet.

Alle Termine sind laut Kreis unter www.kreis-unna.de/impfen zu finden. Dort sind auch die Termine buchbar.

In einer weiteren Pressemitteilung des Kreises Unna heißt es: Am Dienstag, 26. Juli um 11 Uhr findet das erste Treffen der Long-Covid-Selbsthilfegruppe im Raum D1 des Gesundheitshauses Unna, Massener Straße 35, statt. Es handele sich um ein offenes Austauschtreffen für alle, die von Long Covid betroffen sind.

Das erste Treffen diene dem Austausch und dem gegenseitigen Kennenlernen sowie der Absprache über die weiteren Treffen beziehungsweise Treffzeiten. Wer interessiert ist und sich der Gruppe anschließen möchte, sei eingeladen.

Informationen gibt es bei der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen des Kreises Unna (K.I.S.S.) im Gesundheitshaus in Unna, Massener Straße 35. Ansprechpartnerin ist Margret Voß, Tel. 0 23 03 / 27 2829 oder per E-Mail selbsthilfe@kreis-unna.de. Anfragen werden vertraulich behandelt.

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