Darum ist aus dem G.S.P Meisterbetrieb in Bork die Firma Förtsch geworden

hzFirma Förtsch

Der G.S.P. Meisterbetrieb in Bork am Dieselweg ist Geschichte, die Firma Rollladen und Sonnenschutz Förtsch will sich jetzt am Markt behaupten. Geblieben sind die handelnden Personen.

Bork

, 13.11.2019, 11:27 Uhr / Lesedauer: 1 min

Türen, Tore, Rollläden, Sonnenschutz, Dachdecker, Elektro: Breit aufgestellt war die Firma G.S.P. in Bork am Dieselweg. Doch aus Sicht von Detlef Förtsch hatte das Unternehmen ein doppeltes Problem. Die Menschen hätten mit dem Firmennamen wenig anzufangen gewusst. Zudem hätten viele sie als Billiganbieter eingestuft.

„Wir haben deshalb Ende November 2018 eine neue Firma aufgemacht, um einen Schlussstrich zu ziehen und ganz neu anzufangen“, sagt Detlef Förtsch. Inhaberin des neuen Unternehmens ist Ehefrau Stephanie. Nicht die einzige Änderung. Auch die Ausrichtung der Firma hat sich deutlich geändert.

„Kaum eine Chance gegen osteuropäische Konkurrenz“

„Der Fensterbau ist nur noch ein Nebenprodukt“, sagt Detlef Förtsch und verweist auf die „sehr preiswerte osteuropäische Konkurrenz“. Da habe eine so kleine Handwerksfirma wie das Borker Unternehmen keine wirkliche Chance. Die Eheleute Förtsch konzentrieren sich deshalb vornehmlich auf Rollladen- und Sonnenschutz.

„Viele Interessenten sind in unsere Ausstellung am Dieselweg 18 (montags bis freitags von 8.30 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr) gekommen“, sagt Detlef Förtsch. Aber ist die Halle nicht zu groß für diesen Bereich? Förtsch widerspricht und sagt: „Wir wollen mehr zeigen.“ In den nächsten Monaten wollen die Eheleute den Umbau der Geschäftsräume weiter vorantreiben.

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