Demo gegen Corona-Regeln vorm Bürgerhaus: Selmer wollen meditieren

Coronavirus

Mit einer geführten Meditation möchte eine private Initiative am Samstag vor dem Selmer Bürgerhaus meditieren. Gegen die Corona-Maßnahmen. „Meditieren für die Freiheit“, nennen sie das.

Selm

, 08.05.2020, 17:28 Uhr / Lesedauer: 1 min
Widerstand gegen die Corona-Regeln durch Meditation hat es auch schon in Dortmund gegeben. In Selm ist für Samstag, 9. Mai, nun auch so eine Demonstration geplant. „Meditieren für die Freiheit“ ist der Titel.

Widerstand gegen die Corona-Regeln durch Meditation hat es auch schon in Dortmund gegeben. In Selm ist für Samstag, 9. Mai, nun auch so eine ähnliche Demonstration geplant. „Meditieren für die Freiheit“ ist der Titel. © Dennis Werner (Archiv)

Demonstrierend meditieren - oder meditierend demonstrieren - möchte eine kleine Gruppe Menschen am Samstag, 9. Mai, vor dem Selmer Bürgerhaus. Und zwar gegen die aktuellen Corona-Maßnahmen. „Meditieren für die Freiheit“ ist der Titel der Veranstaltung.

„Es ist eine private Initiative, die zunächst aus meinem Bekannten- und Freundeskreis entstand. Immer mehr Menschen haben das Bedürfnis, sich über die aktuell verhängten Maßnahmen auszutauschen und ihre Grundrechte wahrzunehmen“, erklärt Initiator Swen Tammen aus Bork.

Die Demonstration, so erklärt er weiter, beginnt um 15.30 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz. Es soll eine von Tammen geführte Meditation stattfinden, die circa zehn Minuten dauert. Außerdem wollen die Teilnehmer Musik mit afrikanischer Harfe und Trommeln machen. Es soll auch Redebeiträge aus dem Kreis der Teilnehmer geben, kündigt Swen Tammen an.

Ordnungsamt hat Veranstaltung genehmigt

„Für die Einhaltung der Abstände und Hygienemaßnahmen wurde mit den Behörden ein Konzept besprochen“, erklärt er weiter. Stadtsprecher Malte Woesmann bestätigte auf Anfrage der Redaktion, dass es für die Versammlung eine Ausnahmegenehmigung des Ordnungsamtes gebe.

Meditations-Demonstrationen wie die in Selm geplante hat es in der Corona-Krise auch schon in anderen Städten gegeben. In Dortmund zum Beispiel. Allerdings war die Veranstaltung dort nicht angemeldet gewesen.

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