Figan Ucar-Macit vor dem Haus Dörlemann in Bork: ursprünglich ein Ort, wo Flüchtlinge Deutsch lernten, heute die einzige Kneipe im Ortskern. Auch Menschen aus der Ukraine sind dort willkommen. Die Bewohner der neuen Aufnahmeeinrichtung werden aber kaum Gelegenheit zum Besuch haben.
Figan Ucar-Macit vor dem Haus Dörlemann in Bork: ursprünglich ein Ort, wo Flüchtlinge Deutsch lernten, heute die einzige Kneipe im Ortskern. Auch Menschen aus der Ukraine sind dort willkommen. Die Bewohner der neuen Aufnahmeeinrichtung werden aber kaum Gelegenheit zum Besuch haben. © Stephan Schuetze
Krieg in Ukraine

Figan Ucar-Macit zur Zeltstadt für Flüchtlinge: „Helfen, wo wir können“

Eine Zeltstadt für 1000 Ukraine-Flüchtlinge entsteht auf dem Parkplatz am LAFP. Kaum war das bekannt, hat Figan Ucar-Macit losgelegt: „Klar, werden wir Schicksalshelfer uns einbringen.“

Überrascht war Figan Ucar-Macit nicht über das, was Bürgermeister Thomas Orlowski zusammen mit Vertretern der Bezirksregierung Arnsberg und der Polizei am Donnerstagabend mitgeteilt hat: „Am runden Tisch der Flüchtlingshilfe-Gruppen gab es darauf schon einen Hinweis“, sagt sie am Freitag (18. 3.) – einen Tag, nach der Pressekonferenz im Bürgerhaus. Dort hatten Stadtspitze und Vertreter des Landes NRW angekündigt, auf dem landeseigenen Gelände neben dem Landesamt für Ausbildung der Polizei eine Zeltstadt für 1000 ukrainische Kriegsflüchtlinge zu errichten – für mindestens ein Jahr. Als bei der Flüchtlingswelle 2015 dort die erste Zeltstadt entstand, schlug die Geburtsstunde der Schicksalshelfer. So heißt der von Figan Ucar-Macit mitgegründete Verein. Ein Name, der Programm ist.

Kleiderkammer ist nicht nötig, anderes schon

Kurze Ausflüge und Gesprächsrunden anbieten

Flüchtlinge sind zu Freunden geworden

Über die Autorin
Redaktionsleiterin
Leiterin des Medienhauses Lünen Wer die Welt begreifen will, muss vor der Haustür anfangen. Darum liebe ich Lokaljournalismus. Ich freue mich jeden Tag über neue Geschichten, neue Begegnungen, neue Debatten – und neue Aha-Effekte für Sie und für mich. Und ich freue mich über Themenvorschläge für Lünen, Selm, Olfen und Nordkirchen.
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