Benedikt Sträter ist neuer Chef des FoKuS. © Wilco Ruhland (Archiv)
FoKuS Selm

FoKuS Selm hat zwei Männer an der Spitze: den scheidenden und den neuen Chef

An der Spitze des städtischen Bereichs Fortbildung, Kultur und Sport (FoKuS) gibt es einen Wechsel. Michael Reckers geht in den Ruhestand. Sein Nachfolger ist in Selm kein Unbekannter.

Offiziell ist Michael Reckers seit dem 1. März im Ruhestand und nicht mehr Chef des wichtigsten städtischen Bereichs, was Bildung betrifft. Aber so ganz stimmt das nicht. Denn erstens arbeitet er gerade seinen Nachfolger ein. Und zweitens muss der wiederum an seinem bisherigen Arbeitsplatz präsent sein. Denn der ist bisher noch nicht neu besetzt worden.

Michael Reckers geht als FoKuS-Chef in den Ruhestand, arbeitet aber noch seinen Nachfolger ein.
Michael Reckers geht als FoKuS-Chef in den Ruhestand, arbeitet aber noch seinen Nachfolger ein. © Stadt Selm © Stadt Selm

Und so hat erstens Michael Reckers zugestimmt, noch bis Ende Juni zu arbeiten. Und zweitens ist die Stelle von Benedikt Sträter – das ist nämlich der neue FoKuS-Chef – als Abteilungsleiter Soziale Dienste und stellvertretender Amtsleiter des Amtes für Jugend, Schule, Familie und Soziales ausgeschrieben. Bis diese Stelle neu besetzt ist, arbeitet Sträter quasi in Doppelfunktion.

Bisher Abteilungsleiter Soziale Dienste

Benedikt Sträter ist seit 2014 Abteilungsleiter Soziale Dienste und stellvertretender Amtsleiter. Seit 2008 hatte er im Allgemeine Sozialen Dienst bei der Stadt Selm gearbeitet. Nach fast 13 Jahren freue er sich „auf die neuen Herausforderungen“, wie der 37-Jährige im Gespräch mit der Redaktion erklärt. Er habe in seinen bisherigen Funktionen viel Netzwerkarbeit in Selm und im Kreis Unna betrieben, mit Schulen, Kindertageseinrichtungen, Familienzentren, Arztpraxen, bei Fortbildungsveranstaltungen und Präventionskonferenzen. „Der Schwerpunkt lag natürlich auf Kindern, Jugendlichen und Familien. Jetzt ist es spannend, einen anderen Bereich im Rahmen der Erwachsenenbildung kennenzulernen.“ Da dürften ihm seine Erfahrungen helfen.

Auch ehrenamtlich arbeite er mit vielen Menschen aus Selm, Bork und Cappenberg, mit Vereinen, mit Schulen und Kitas zusammen. „Das macht mir unfassbar viel Freude, Lebensbereiche mit Menschen und für Menschen zu gestalten.“ Da biete die Stelle im FoKuS viele Möglichkeiten, das auch weiter tun zu dürfen.

Einblicke in die FoKuS-Bereiche

Aber wie läuft eigentlich die Vorbereitung und Einarbeitung, wo doch noch die bisherige Stelle seine Arbeitskraft fordert? „Das klappt ganz gut“, antwortet Sträter. Es gebe gute Gespräche mit Michael Reckers. „Ich bin ganze Tage in Teilen im FoKuS und der VHS tätig. Das wird gut aufgeteilt.“ Coronabedingt per Videokonferenz hat er das Team bereits kennengelernt. Es sei wichtig, dass er Einblicke in die einzelnen Bereiche bekomme, welche aktuelle Themen in den Bereichen anstehen und wer welche Tätigkeit ausübe.

Aber weil er in seiner bisherigen Stelle noch Projekte betreue, sei er froh, dass Michael Reckers beim FoKuS bis Ende Juni weiter zur Verfügung stehe.

Benedikt Sträter ist in Cappenberg aufgewachsen, hat später in Bork und Selm gewohnt. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder, wohnt mit seiner Familie in Bork.

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Redaktion Selm
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