Gemeindeleben in und um St. Josef erhalten

SELM Zum zweiten Mal lud die St. Josef Kirchengemeinde zum Neujahrsempfang in den Pfarrsaal ein. Dieses Mal übernahm diese Aufgabe der Kirchenvorstand, nachdem im letzten Jahr der Pfarrgemeinderat es war, der seine Gemeindemitglieder im Neuen Jahr begrüßte.

von Von Antje Pflips

, 14.01.2008, 17:14 Uhr / Lesedauer: 1 min
Gemeindeleben in und um St. Josef erhalten

Die Band "Friday afternoon" spielte beim Neujahrsempfang

Leider waren der Einladung nur sehr wenige nachgekommen. Für den musikalischen Rahmen sorgte an diesem Vormittag die Band „Friday afternoon“ mit modernen Arrangements. Theo Homann, stellvertretender Vorsitzender des Kirchenvorstands dankte bei dieser Gelegenheit allen ehrenamtlich Tätigen für ihr Engagement.

Zusammenschluss der Gemeinden angesprochen

„Bewahren Sie den guten Geist dieser wertvollen Arbeit,“ wünschte er sich. Natürlich wurde auch der bevorstehende  Zusammenschluss der drei Kirchengemeinden zum 1. Advent 2008 angesprochen. Ihn persönlich gefalle der Begriff „Gemeindeentwicklung“ besser als „Fusion“, der häufig negativ besetzt sei. Doch auch in dieser neu geschaffenen, einen Gemeinde müsse das Gemeindeleben in und um St. Josef erhalten bleiben, meinte er.

Pater Josef wünschte sich in diesem Zusammenhang, dass die Gemeinde ihr eigenes Gesicht bewahren solle. Sich nicht einvernehmen lassen im Ganzen, sondern Stellung beziehen. „Wir müssen immer eine Vision von uns selbst haben. Denn, wer gegen die Zeit schwimmt, steht über der Zeit,“ formulierte er. Ihm war es sehr wichtig, dass das Ehrenamt noch weiter gestärkt würde. „Wir brauchen freiwillige Helfer in allen Bereichen der Gesellschaft“.

Ehrenamt wichtig und prägend

 Vor acht Jahren, als Pater Josef nach St. Josef kam, präsentierte sich die Gemeinde in dieser Hinsicht sehr positiv, erzählte er weiter und wies unter anderem auf die sehr starke Frauengemeinschaft hin. Gerade auch im Sportverein ist ehrenamtliches Engagement sehr wichtig und prägend.

 „Hier lernen Kinder, Jugendliche und Erwachsene Achtung vor dem Anderen, Fairness und Gemeinschaft,“ führte er weiter aus. Er selbst war einige Jahre in der Sportschule in Warendorf tätig. Wie es nun nach dem Zusammenschluss mit seiner Arbeit in St. Josef weiter geht, wusste er auch noch nicht, „aber das wird sich alles finden“, meinte er noch und hob sein Glas, um auf ein gesundes, neues Jahr anzustoßen.

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