Auf einem Parkplatz des LAFP in Bork soll eine große Unterkunft für Flüchtlinge entstehen.
Auf einem Parkplatz des LAFP in Bork soll eine große Unterkunft für Flüchtlinge entstehen. © Arndt Brede
Meinung

Hilfe für Flüchtlinge braucht langen Atem: Lasst es uns in Selm vormachen!

Singen, Kerzen anzünden, spenden: alles wichtig. Die größte Herausforderung steht uns aber erst bevor: auf Dauer den Alltag meistern mit den vielen Kriegsflüchtlingen. Selm kann sich beweisen.

Die Bereitschaft, Menschen aus der Ukraine zu helfen ist riesig – auch noch nach mehr als drei Wochen Krieg. Allerdings wächst inzwischen auch die Erkenntnis, dass die Flüchtlinge bleiben werden – nicht ein paar Wochen im Gästezimmer, sondern vielleicht Jahre. Und dass sie Kita-Plätze, verständnisvolle Lehrerinnen und Lehrer, günstige Wohnungen und Arbeit brauchen werden. Erstunterkünfte sind jetzt schon knapp. Unsere Solidarität wird also einen langen Atem brauchen. Da ist es gut, wenn Selm schon jetzt lernt, einmal tief Luft zu holen.

Über die Autorin
Redaktionsleiterin
Leiterin des Medienhauses Lünen Wer die Welt begreifen will, muss vor der Haustür anfangen. Darum liebe ich Lokaljournalismus. Ich freue mich jeden Tag über neue Geschichten, neue Begegnungen, neue Debatten – und neue Aha-Effekte für Sie und für mich. Und ich freue mich über Themenvorschläge für Lünen, Selm, Olfen und Nordkirchen.
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