Hoffnung für Burger King und HEM: Streit scheint beigelegt um Rüschkamp-Fläche in Selm

hzRüschkamp-Gelände in Selm

Seit Monaten ruhen die Arbeiten auf dem Rüschkamp-Gelände am Kreisverkehr Kreisstraße/Zeche-Hermann-Wall. Ein Anwohner war vor Gericht gezogen. Zum Verfahren kommt es aber wohl nicht.

Selm

, 24.12.2019, 21:45 Uhr / Lesedauer: 1 min

Anfang Dezember schien die Sache noch für unabsehbare Zeit auf Eis zu liegen. Wann Burger-King-Mitarbeiter in Selm die ersten Whopper über die Ladentheke reichen würden, stand in den Sternen. Jetzt gibt es eine Wende.

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„Ich gehe davon aus, dass die Klage zurückgezogen wird“, hatte Bürgermeister Mario Löhr in der letzten Ratssitzung des Jahres gesagt: ein knapper Satz, den er nicht näher kommentierte. Am 23. Dezember sprach er auf Anfrage von einer Einigung zwischen dem Unternehmen Rüschkamp und dem Anwohner.

Wie der Weihnachtsfriede zustande gekommen ist, was die Auflagen dafür sind und ob und wie viel Geld geflossen ist? Dazu liegen keine Informationen vor. Für Löhr ist entscheidend, „dass es jetzt endlich weiter gehen kann“: Nach der Hängepartie der vergangenen Monate sei das für Selm eine Wende zum Guten.

Ein Ehepaar hatte im Mai - kaum, dass die ersten Bagger die einstige Feuchtwiese in einen 12.000 Quadratmeter großen Bauplatz umgewandelt hatten - Beschwerde gegen die Baugenehmigung eingelegt aus Sorge um das Grundwasser und den Lärm.

Im Eilverfahren hatte das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen im August zwar die Klage der Anwohner abgewiesen, aber gleichzeitig Kritik geübt - etwa an dem Schallschutzgutachten. Bis Januar hatte das Ehepaar Zeit, zu entscheiden, ob es die Klage aufrecht erhalten will.

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