Coronavirus

Inzidenzwerte steigen weiter: Im Kreis Unna stärker als in Coesfeld

Die Omikronwelle rollt. Das zeigt sich in den Inzidenzen der Kreise Unna und Coesfeld. Die Werte steigen im Tages- und Wochenvergleich deutlich. Auch in der Nachbarschaft gibt es viele Infektionen.
Zehn neue Fälle wurden am Dienstag für Selm gemeldet. 75 Menschen aus der Stadt sind gerade aktiv infiziert. © picture alliance/dpa

In der zweiten Januarwoche sind die Inzidenzwerte landesweit unaufhörlich gestiegen. So hat sich die Zahl der Infektionen pro 100.000 Einwohner im Kreis Unna laut Daten des Landeszentrum Gesundheit (LZG) vom 8. Januar (285,0) bis 15. Januar (482,4) um 200 erhöht. Auch im Vergleich zum Freitag (419,7) stieg der Wert erneut deutlich an.

Gestiegen ist die Inzidenz auch im Kreis Coesfeld. Allerdings im Wochenvergleich nicht ganz so stark. Lag die Inzidenz am Samstag vor einer Woche bei 325,3, sind es an diesem Samstag 405,5. Von Freitag (14.1.) zu Samstag ist der Unterschied im Kreis Coesfeld weniger stark ausgeprägt als im Kreis Unna.

Dieser Trend ist auch in der Dortmund zu sehen. Die Inzidenz steigt laut LZG im Vergleich zum 8. Januar (441,9) auf 657,0 zum 15. Januar. Im Tagesvergleich ist der Wert allerdings ein wenig gesunken, am Freitag lag die Inzidenz bei 657,0.

Inzidenzwerte in der Nachbarschaft

So sehen die Inzidenzen in weiteren Nachbarstädten und Kreisen am Samstag aus. In Klammern der Wert von Freitag:

  • Kreis Coesfeld: 405,5 (388,7).
  • Kreis Unna: 482,4 (419,7).
  • Dortmund: 657,0 (662,8).
  • Münster: 574,0 (521,8).
  • Kreis Borken: 496,1 (464,6).
  • Kreis Recklinghausen: 252,9 (244,5).
  • Kreis Steinfurt: 396,7 (365,7).
  • Kreis Warendorf: 517,6 (518,4).

Für ganz Nordrhein-Westfalen liegt der Inzidenzwert am Samstag bei 470,2 (Vortag: 474,8; Vorwoche: 389,0).

Die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz liegt für ganz NRW bei 3,25. Das ist die Anzahl der Fälle pro 100.000 Einwohner mit Meldedatum in den letzten 7 Tagen, für die eine Krankenhausbehandlung angegeben ist.

Der prozentuale Anteil der auf einer Intensivstation behandelten COVID-19-Patienten, gemessen an der aktuellen Anzahl insgesamt betreibbarer intensivmedizinischer Betten (einschließlich bereits belegter Betten) liegt derzeit bei 8,19 Prozent.

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