Keine Verzögerung: Bau von Stadtvillen in Cappenberg hat begonnen

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Einst trank man dort ein gepflegtes Pils, hörte womöglich jemandem beim Schmieden zu. Bald stehen an der Borker Straße in Cappenberg auf dem Gelände der einstigen Waldschmiede Aschoff Häuser.

Cappenberg

, 09.07.2020, 20:45 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der aktuelle Bauboom hat den Plänen der Volksbank Selm-Bork eG für das aktuelle Wohnprojekt bisher keine Steine in den Weg gelegt. Im Gegenteil. Um im Bild zu bleiben: Viele Steine liegen auf dem Gelände der ehemaligen Waldschmiede Aschoff nicht mehr. Die kommen erst wieder nach und nach. Denn die Arbeiten zum Bau von zwei Mehrfamilienhäusern haben an der Borker Straße begonnen. Die Volksbank lässt die Gebäude von der Bauherrengemeinschaft Haschmann Immobilien/M+R Reher hochziehen.

Das große Bauschild listet die Beteiligten auf und lässt ahnen, wie die Wohnhäuser einmal aussehen werden.

Das große Bauschild listet die Beteiligten auf und lässt ahnen, wie die Wohnhäuser einmal aussehen werden. © Arndt Brede

Das sei auch der Grund, warum der Zeitplan - die Gebäude sollen Anfang April 2021 bezugsfertig sein - noch im Lot ist. „Das ist mit unseren Partnern ja schon von langer Hand vorgeplant worden und deshalb war es für den Generalunternehmer Reher kein Problem, Firmen zu finden“, sagt Volksbank-Vorstand Thomas Krotki auf Anfrage der Redaktion. In dem Fall sei es anders als anderswo, wo Bauherren verzweifelt nach Baufirmen suchen und sich Absagen einhandeln, weil die Firmen ausgebucht sind.

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Nachdem die Abrissarbeiten gelaufen sind und auch die Baugenehmigung vorlag, seien jetzt die Erdarbeiten angefangen. Jetzt hoffen alle Beteiligten darauf, dass ihnen das Wetter nicht den Zeitplan zerschlägt.

Zwei Häuser mit je acht Mietwohnungen

Was genau ist aber geplant? Die Partner wollen jeweils ein Wohnhaus mit acht Mietwohnungen errichten: mit je zwei Vollgeschossen, einem zurückversetzten Staffelgeschoss und flachem Walmdach, also Mehrfamilienhäuser im Stil von Stadtvillen. Die insgesamt 16 Wohnungen sind nach Informationen von Volksbank-Vorstand Thomas Krotki zwischen 65 und 100 Quadratmeter groß.

Die Volksbank ist übrigens nicht nur an der Borker Straße in Sachen Neubauten aktiv. Beim Baugebiet Fährenkamp, das die bisherige Bebauung ergänzen soll, sei die Volksbank mit als Vermarkter im Boot. Ebenfalls auch im geplanten Baugebiet hinter dem Lidl und Rossmann in Bork.

Hinter dem Baugelände erstreckt sich kilometerweit die herrliche Natur.

Hinter dem Baugelände erstreckt sich kilometerweit die herrliche Natur. © Arndt Brede

Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Häuser in Cappenberg voll werden? „Bei allen Objekten der jüngeren Zeit hatten wir Reservierungslisten“, sagt Thomas Krotki. Allerdings können sich Interessenten noch bei Klaus Gnegel von der Volksbank, Tel. (02592) 935 600, melden.

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