Deshalb müssen die Kinder noch viele Monate auf neue Spielgeräte warten

Spielplätze

„Vieles ist bei den Spielplätzen“ nach Einschätzung der Beigeordneten Sylvia Engemann „im Fluss“, doch zu tun bleibt einiges. Die Kinder müssen sich allerdings in Geduld üben.

Selm

, 20.06.2019, 11:37 Uhr / Lesedauer: 1 min
Deshalb müssen die Kinder noch viele Monate auf neue Spielgeräte warten

Auf dem Spielplatz an der Ernst-Kraft Straße gibt es Handlungsbedarf, ein neuer Spielturm kommt allerdings erst im Frühjahr 2020. © Brede

Schon seit geraumer Zeit gibt es Handlungsbedarf auf dem Spielplatz an der Ernst-Kraft-Straße. Am Dienstag haben sich die Mitglieder des Ausschusses für Jugendhilfe, Familie und Soziales dafür ausgesprochen, in 2020 hier 17.000 Euro zu investieren und einen neuen Spielturm aufzubauen.

Auch an der Sekundarschule und an der Beachvolleyballanlage in Bork sind Investitionen geplant - insgesamt 68.200 Euro. Und das ist ein Problem, denn im Doppelhaushalt stehen „nur“ 60.000 Euro zur Verfügung. Und so müssen die Kinder darauf hoffen, dass die Kommunalaufsicht den Nachtragshaushalt genehmigt.

Beigeordnete sieht „haushaltsrechtliche Zwänge“

Damist ist zugleich klar, dass die Geräte erst nach der erhofften Genehmigung im Februar/März bestellt werden können. Weitere acht bis zwölf Wochen ziehen voraussichtlich ins Land, bis sie geliefert und aufgestellt sind. „Das sind haushaltsrechtliche Zwänge“, sagt Sylvia Engemann.

Der sachkundige Bürger Hubert Zumbusch sieht es nicht als Problem an, wenn die Arbeiten nicht direkt im Frühjahr abgeschlossen sind. „Das ist nicht lebensbedrohlich.“ Als viel größeres Problem sieht Zumbusch, dass die Stadtwerke als Dienstleister für die Stadt die Aufgabe übernehmen. Er warnte davor, den Stadtwerken „zu viele Aufgaben zu übertragen“.

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