Auch im April waren noch einige Kröten in Cappenberg aus Wanderung zu ihren Laichplätzen. Dort lebten sie im Frühjahr allerdings gefährlicher als sonst.
Auch im April waren noch einige Kröten in Cappenberg aus Wanderung zu ihren Laichplätzen. Dort lebten sie im Frühjahr allerdings gefährlicher als sonst. © Sylvia vom Hofe
Kröten

Kröten-Wanderung in Cappenberg zum ersten Mal ohne Hilfs-Zäune

Wandernde Kröten haben in diesem Frühjahr gefährlich gelebt in Cappenberg: Die üblichen Hilfen und Fangzäune hat es für sie nicht gegeben. Welche Auswirkungen hat das gehabt?

Es war das erste Frühjahr ohne Krötenzäune in der Geschichte der Waldschule Cappenberg. Geschäftsführerin Martina Schmidt von Boeselager sagt das mit großem Bedauern in der Stimme. „Die Aktion ist zum ersten Mal ausgefallen.“ Schon im Februar klar war gewesen, dass die sowieso schon gefährliche Wanderung der Kröten zumindest auf Cappenberg in diesem Jahr noch ein paar mehr Gefahren birgt. Dass die niedrigen Zäune nicht wie sonst am Straßenrand stehen werden, um die Kröten vor den Autofahrern zu schützen. Dass die Amphibien nicht wie sonst von Ehrenamtlichen oder Waldschul-Mitarbeiterin in einem Eimer sicher über die Straße getragen werden, von wo aus sie dann ihre Wanderung zum Laichplatz sicher fortsetzen können.

Sind viele Kröten in Cappenberg unter die Autoreifen geraten?

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