Küchenbrand in Selm: Feuerwehr eilte in den Nienkamp, doch Rettung war schon da

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Ein winziger Augenblick, und schon war es zu spät. Da hatte das Kleinkind bereits ein Plastikteil in die Mikrowelle gelegt: der Auslöser eines Feuers, das schlimm hätte enden können.

Selm

, 22.12.2019, 16:22 Uhr / Lesedauer: 1 min

nAls die Feuerwehr am Sonntag (22.12.) zu einem Küchenbrand in die Straße Nienkamp eilte, waren gleich zwei Rettungswagen und ein Notarzt dabei - vorsorglich. Denn das Haus, aus dem das Feuer gemeldet wurde, ist genauso wie die Nachbarhäuser ein Mehrfamilienhaus: mehrere Familien hätten betroffen sein können. Und der Rauch ist giftig.

Zum Glück konnten die Krankenwagen ohne Patienten wieder zurückfahren. Das hatte auch mit guter Nachbarschaftshilfe im Haus zu tun, wie Feuerwehrchef Thomas Isermann berichtet.

Als er mit etwa 50 Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr in der Wohnstraße eintraf - angesichts der eng parkenden Anwohner gar nicht so einfach - , war das Feuer schon gelöscht. „Wir brauchten nur noch zu lüften“, so Isermann.

Ein Nachbar hatte umsichtig die betroffene Familie, die selbst die Feuerwehr gerufen hatte, nach draußen geschickt, damit sie nicht länger dem giftigen Rauch ausgesetzt war. Auch andere Nachban liefen ins Freie. Er selbst war in die Küche gelaufen, und hatte das überhitzte Pastikteil aus der Mikrowelle geholt und die Flammen gelöscht.

Der nächste Einsatz folgte gleich

Die Feuerwehrleute hätten schnell wieder nach Hause fahren können, wenn es nicht im Aschluss gleich den nächsten Einsatz gegeben hätte: eine Kilometer lange Ölspur zwischen Werne und Selm.

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