Sicherheit für Schulkinder: Nach Jahren erfüllt sich Wunsch von Anwohnern in Selm

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Die Bushaltestelle für die Anwohner der Haus-Berge-Straße ist schon seit Jahren in der Diskussion. Aktuell laufen die Planungen für den Umbau. Auch die Kosten stehen inzwischen fest.

Selm

, 28.11.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Acht unterschiedliche Busse fahren an der Kreisstraße auf Höhe der Einmündung Haus-Berge-Straße in Selm ab. Sie fahren nach Bork, Lüdinghausen oder auch Lünen. Ganz wichtig: Viele Schulkinder steigen hier ein. Deshalb gibt es bereits seit Jahren Diskussionen über die Sicherheit an der Haltestelle.

Jetzt reagiert die Stadt. Sie will im nächsten Jahr die Bushaltestelle umbauen. Schwerpunkt wird dabei die Barrierefreiheit sein. Das macht die Sache teuer. Denn nicht nur das Wartehäuschen, sondern der Straßenraum davor müssen erneuert werden. „Dafür sind im Haushalt 300.000 Euro vorgesehen“, erklärt Stadtsprecher Malte Woesmann., fast soviel wie ein Einfamilienhaus.

Ampel erleuchtet künftig die Querung der StraßeDie Umsetzung sei für das Jahr 2020 geplant.

Damit endet das Projekt hier allerdings nicht. Zusätzlich soll eine Ampel als Querungshilfe her. Damit kommt die Stadt einer Forderung nach, die bereits im Sommer 2017 bei einem Bürgergespräch auf Einladung des SPD-Ratsvertreters Thomas Orlowski erhoben wurde.

In dem Gespräch hatten Anwohner deutlich gemacht, dass das Tempo auf der B236 hoch sei. Die Straße sei stark befahren. Kinder hätten Probleme, sicher auf die andere Straßenseite zu kommen.

Die Ampel soll künftig für mehr Sicherheit sorgen - und damit möglichst für ein anderes Verhalten der Eltern. Weil sie Sorgen um ihre Kinder hatten, brachten sie ihren Nachwuchs direkt mit dem Auto zur Schule.

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