Mit dem Rad nach Istanbul: Spendentour muss wegen Corona-Krise verschoben werden

Coronavirus

Eine weitere Absage: Auch die geplante Spendenradtour von zwei Selmer Radlern nach Istanbul findet im Mai nicht statt. Sie ist aber nicht abgesagt, sondern erst mal nur verschoben.

Selm

, 21.03.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Torsten Ganglau (l.) und sein Kumpel Ingo Feltes wollten eigentlich mit dem Fahrrad nach Istanbul fahren - daraus wird jetzt nichts - erst einmal.

Torsten Ganglau (l.) und sein Kumpel Ingo Feltes wollten eigentlich mit dem Fahrrad nach Istanbul fahren - daraus wird jetzt nichts - erst einmal. © Torsten Ganglau

Im Mai wollten Torsten Ganglau und sein Kumpel Ingo Feltes eigentlich mit dem Fahrrad nach Istanbul fahren. Eigentlich. Das sich immer weiter ausbreitende Coronavirus hat den beiden jetzt einen Strich durch die Rechnung gemacht. „Wir werden erst einmal unsere Tour bis August verschieben, in der Hoffnung, dass sich die Lage bis dahin entspannt und es dann wieder möglich ist, durch die Länder Europas zu reisen“, schreiben sie bedauernd in einer Mail an die Redaktion.

Eigentlich hatten sie vor, durch Sponsoren beim Radeln Spenden zu sammeln für das Kinderpalliativzentrum in Datteln. 10.000 Euro wollten sie dafür bei der auf sechs Wochen angelegten Tour einnehmen.

Coronavirus legt Europa lahm

„Als wir uns das letzte Mal über unsere Tour unterhielten, galten unsere Bedenken eigentlich nur der Flüchtlingssituation an der griechisch-türkischen Grenze, wir hatten bei Weitem nicht daran gedacht, dass sich das Virus so schnell und rasant ausbreiten würde und dass es Europa komplett lahm legt“, so die Nachricht der Radler.

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