Notbetreuung in Selm: „Die Kinder haben sich an die Corona-Regeln gewöhnt“

hzSchule und Corona

Die Notbetreuung in Selm läuft schon seit den Weihnachtsferien. Was am Anfang Not war ist mittlerweile Normalität. Einschätzungen zu Abständen und neuer Normalität.

Selm

, 29.01.2021, 12:45 Uhr / Lesedauer: 2 min

Eltern, die ihre Kinder nicht betreuen können, sind auf die Betreuung durch die Schulen angewiesen. In Selm läuft die Betreuung über den Verein Ganz Selm. Pressesprecher Lothar Kirchner beobachtet die Lage in der Notbetreuung seit Langem: „Den Kindern sind die Corona-Regeln in Fleisch und Blut übergegangen. Am Anfang musste man die Kinder immer noch darauf hinweisen und jetzt ist das alles selbstverständlich.“ Im Vergleich zu der Zeit vor der Pandemie seien es deutlich weniger Kinder in der Betreuung. Der Gesetzgeber, das Land NRW, verdeutlich online: „Wann immer möglich, sollten Schülerinnen und Schüler zu Hause betreut werden. Für die Betreuung ist eine Anmeldung erforderlich.“ Nur Kinder vom 1. bis zum 6. Schuljahr können die Betreuung in Anspruch nehmen.

Lernen auf Abstand. In der OGS werden die Corona-Regeln täglich gelebt.

Lernen auf Abstand. In der OGS werden die Corona-Regeln täglich gelebt. © Nina Grumme, OGS Bork

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Neue Regeln ab 1. Februar

Die Landesregierung erklärt in einer Mitteilung vom 28.1. an die Schulen, dass der Distanzunterricht zukünftig auch in der Schule durchgeführt werden soll. Kinder, die zu Hause nicht die Möglichkeiten haben, angemessen am Distanzlernen teilzunehmen, sollen so unterstützt werden. Konkret heißt es: „Ab dem 1. Februar 2021 erhalten Schülerinnen und Schüler aller Klassen und Jahrgangsstufen (1 bis 13), die das Angebot des Distanzunterrichtes im häuslichen Umfeld ohne Begleitung nicht zielgerichtet wahrnehmen können, zur Wahrung der Chancengerechtigkeit die Möglichkeit, in der Schule am Distanzunterricht teilzunehmen.“

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