Der angeklagte Kindsvater (27) aus Bork (ganz rechts) am Dienstag (2.11.) kurz vor Prozessbeginn am Bochumer Landgericht. Er verbirgt sein Gesicht hinter einem Aktendeckel. Links daneben sein Verteidiger Lars Volkenborn. © Werner von Braunschweig
Säugling misshandelt

„Nur Sie wissen, was passiert ist“: Vater aus Bork freigesprochen

Auch ein zweiter Misshandlungs-Prozess gegen einen Vater aus Bork endet mit einem Freispruch. Vieles spreche für elterliche Gewalt, übrig bleibe aber maximal ein Verdacht, so das Gericht.

Mit erneuten Freisprüchen für einen Kindsvater aus Selm-Bork und die mitangeklagte Mutter aus Herten ist am Bochumer Landgericht auch ein zweiter Prozess um das Misshandlungsschicksal eines Säuglings vor mehr als fünf Jahren zu Ende gegangen. Die erlittenen Verletzungen seien ohne Frage „schrecklich“, urteilte die 2. Strafkammer. Die konkrete Täterfrage habe man aber nicht aufklären können.

14 Knochenbrüche festgestellt

Staatsanwaltschaft wollte Bewährungsstrafen

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