Ölspur hält die Feuerwehr in Atem

BORK Ein „roter Teppich“ zog sich gestern ab 11.41 Uhr von Lünen nach Bork: 91 Feuerwehrleute streuten eine kilometerlange Ölspur ab.

23.12.2007, 17:57 Uhr / Lesedauer: 1 min

Mit 3500 Kilogramm Bindemittel gingen die Einsatzkräfte gegen die erhöhte Rutschgefahr vor, die ausgelaufener Dieselkraftstoff zweier Busse in weiten Teilen des Stadtgebietes verursacht hatte.

Die Spur zog sich vom Lüner Süden nach Lünen-Mitte und von Mitte bis Bork. Durch Absicherungsmaßnahmen kam es immer wieder zu Verkehrsengpässen. Die Polizei ließ per Rundfunk warnen. Besenwagen nahmen anschließend das Bindemittel wieder auf. Gegen 16.26 Uhr war der Einsatz beendet.

Regressansprüche unklar

Ob und in welchem Umfang Regressansprüche gegen die Busunternehmer bzw. ihre Fahrer wegen des am Sonntag ausgelaufenen Öls erhoben werden, konnte die Polizei gestern Nachmittag nicht beurteilen.

Nach Auskunft der Polizei waren sämtliche Löschzüge der Feuerwehr stundenlang mit dem Aufbringen von Bindemitteln auf den betroffenen Straßen beschäftigt. Anschließend reinigten Kehrmaschinen die Stadt. Ein schadhafter Bus wurde am Preußenbahnhof abgestellt.

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