Organistin Monika Löchter war von ihrem Jubiläum selbst überrascht

St. Johannes Cappenberg

Seit 40 Jahren ist Monika Löchter in Cappenberg als Organistin im Einsatz. Ein Jubiläum, das am Wochenende gefeiert wurde. Und sie selbst überraschte.

Cappenberg

, 05.10.2020, 12:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
Organistin Monika Löchter freute sich über ihr 40-jähriges Jubiläum in der Gemeinde St. Johannes Cappenberg.

Organistin Monika Löchter freute sich über ihr 40-jähriges Jubiläum in der Gemeinde St. Johannes Cappenberg. © Günther Goldstein

Zum Ende des Gottesdienstes zum Erntedankfestes am Sonntag (4. 10.) in Cappenberg kündigte Pater Gregor Pahl eine kleine Überraschung an. Er meinte damit eine Jubiläum, das es in der katholischen Kirchengemeinde St. Johannes in Cappenberg zu feiern gab.

Als er die Jubilarin ansprach, war diese jedoch sichtlich überrascht. Er gratulierte Monika Löchter zu ihrem 40-jährigen Dienstjubiläum, das sie am 1. Oktober hatte. Nun folgten noch Thomas Weckwerth und Prof. Alfons Rinschede, die der Organistin im Namen der Kirchengemeinde gratulierten. In ihrer Erwiderung erklärte Monika Löchter den Grund ihrer Überraschung.

Unverhofft eingesprungen

und geblieben„Ich bin am Heiligen Abend 1976 eingesprungen, weil der damalige Kantor Uwe Mohr durch Krankheit ausfiel. Dabei ist es dann auch geblieben“.

Vier Jahre ging es dann auf dieser Basis weiter, bis Pater Gottfried dann mit ihr einen Vertrag machte. „Ich hatte schon mit jungen Jahren angefangen auf dem Klavier und auch an der Orgel zu spielen.

Das hatte sich wohl herumgesprochen, und so wurde ich für die Gemeinde vorgeschlagen“. Als angestellte Organistin absolvierte Monika Löchter dann noch ein Studium der Kirchenmusik in Münster.

Zur Zeit muss sie mit einem Flügel vorlieb nehmen, den Graf Kanitz ihr für die musikalische Begleitung der Gottesdienste im Schlosstheater zur Verfügung stellt. Denn die Stiftskirche ist wegen der Sanierungsarbeiten geschlossen. Die historische Vorenweg-Orgel wird ebenfalls saniert.

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