Parteiengründer Ralf Piekenbrock aus Selm löst DBD auf und geht neue politische Wege

Familienpartei

Die Partei Demokratische Bürger Deutschland (DBD) gibt es nicht mehr. Ihr Gründer aus Selm ist darüber aber nicht traurig. Er hatte das so geplant. Ein neues Amt bekleidet er auch schon.

Selm

06.06.2019, 09:28 Uhr / Lesedauer: 1 min
Parteiengründer Ralf Piekenbrock aus Selm löst DBD auf und geht neue politische Wege

Ralf Piekenbrock war Bundesvorsitzender der DBD. © Foto: Jessica Hauck

Die erst 2016 in Dortmund gegründete Partei „Demokratische Bürger Deutschland“ hat sich auf ihrem Bundesparteitag in Billerbeck am vergangenen Samstag aufgelöst. Wie Gründer Ralf Piekenbrock mitteilt, hat sie sich der Familienpartei Deutschlands angeschlossen.

„Dies war von langer Hand durch eine Doppelmitgliedschaft vorbereitet worden. Durch den gemeinsamen Erfolg bei der Europawahl gibt es nun auch bessere Voraussetzungen für die ausstehenden Wahlen - insbesondere die Kommunalwahlen in NRW“, so Piekbrock in einer schriftlichen Stellungnahme.

Weitere Zusammenschlüsse geplant

„Es soll nicht bei diesem Zusammenschluss bleiben, Gespräche mit weiteren Parteien laufen.“ Piekenbrock, Gründer und Bundesvorsitzende der ehemaligen DBD, wurde auf dem im Anschluss stattgefundenen Parteitag der Familienpartei zum Generalsekretär berufen. Er will sich jetzt nach eigenen Angaben regelmäßig in Brüssel aufhalten, um Helmut Geuking zu unterstützen: den Billerbecker, der für die Familienpartei ins Europaparlament einziehen kann.

Als Polizeibeamter und ehemaliger Staatsschützer hatte Piekenbrock im Januar 2016 die DBD gegründet, weil er unzufrieden war mit den etablierten Parteien, wie er damals sagte. Ziel der Partei war es laut Satzung unter anderem, die Bürgerrechte und den demokratischen Rechts- und Sozialstaat zu verteidigen.

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