„Spitzenferd“: Springpferd aus Selm erzielt hohen Wert bei Auktion

Pferdeauktion

Gut gelaufen ist die Auktion des Westfälischen Pferdestammbuchs in Münster, resümiert der Veranstalter. Freuen kann sich aber auch ein Züchter aus Selm: sein Jungpferd erzielte einen hohen Preis.

Selm

, 11.10.2020, 14:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wallach Cedric aus Selm erzielte einen hohen Wert bei der Pferdeauktion.

Wallach Cedric aus Selm erzielte einen hohen Wert bei der Pferdeauktion. © Reki Media

Sein Name ist Cedric. Sein Vater heißt Captain Collin und der Vater seiner Mutter Cairo Cajano. Die genetische Mischung jedenfalls schien zu stimmen, denn der vierjährige braune Wallach Cedric erzielte den dritthöchsten Preis bei den Junghengsten bei der Auktion des Westfälischen Pferdestammbuchs in Münster.

30.000 Euro brachte Cedric, die Pressestelle des Westfälischen Pferdestammbuchs bezeichnet ihn daher in einer Mittelung als „Spitzenpferd“. Das Tier kommt aus dem Züchterstall Ridder aus Selm

Auch insgesamt sei die Auktion, die am 4. Oktober zum 60. Mal stattfand, ein Erfolg, teilt die Pressestelle mit. Von 46 angebotenen Pferden hätten 39 einen

neuen Besitzer gefunden. „Acht Pferde erzielten einen Preis von 50.000 Euro und mehr. Das teuerste Pferd kam auf 182.000 Euro. Durchschnittlich mussten 34.500 Euro in die Nachwuchspferde investiert werden“, heißt es in der Mitteilung.

Nur die Hälfte der Pferde wird allerdings in Deutschland bleiben - die andere Hälfte verschlägt es ins Ausland. „Wir hätten gern die persönliche Begegnung gehabt, sind aber sehr zufrieden mit dem Verlauf der Auktion und freuen

uns, dass wir trotz Pandemie für unsere Züchter so viele Reitpferde zu einem Spitzenpreis verkaufen konnten“, so Thomas Münch, Auktions- und Vermarktungsleiter des Westfälischen Pferdestammbuchs.

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