Schweinetransporter in Lüdinghausen umgekippt: 52 Tiere gestorben

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Bei dem Unfall in der Bauerschaft Ermen starben am Donnerstag über 50 Schweine.
Bei dem Unfall in der Bauerschaft Ermen starben am Donnerstag über 50 Schweine. © Polizei im Kreis Coesfeld
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Ein voll beladener Tiertransporter ist am Donnerstagnachmittag gegen 14 Uhr in der Bauerschaft Ermen in Lüdinghausen von der Straße abgekommen und umgekippt – samt Anhänger. 34 der 160 Schweine an Bord starben bei dem Unfall. 18 weitere verletzte Tiere wurden vor Ort von Tierärzten „erlöst“, wie die Polizei in einer Pressemitteilung bekannt gab. „Die unverletzten Tiere wurden in einen anderen Lkw umgeladen. Die Feuerwehr suchte mithilfe von zwei Drohnen sieben Schweine, die von der Unfallstelle wegliefen. Gegen 17.40 Uhr waren sie eingefangen“, erklärt die Polizei am Donnerstagabend in einer Pressemitteilung.

Außer dem Transporter war kein anderes Auto an dem Unfall auf der L235 beteiligt. „Der 23-jährige Fahrer aus dem Kreis Coesfeld war auf der Landstraße in Richtung Selm unterwegs. Hinter dem Abzweig zur L810 kam er gegen 13.40 Uhr aus bislang nicht bekannten Gründen nach rechts von der Straße ab, worauf der Lkw umkippte. Ein bei dem Mann vor Ort durchgeführter freiwilliger Drogentest war positiv auf Amphetamine und Methamphetamine. Mit einem Rettungswagen kam er verletzt in ein Krankenhaus“, heißt es zum Unfallhergang in der Polizeimeldung.

Sperrung noch bis in die späten Abendstunden

Für die Bergung musste die Straße voll gesperrt werden – bis 21 Uhr am Donnerstagabend sollte die Sperrung laut Polizeiangaben aufrecht erhalten bleiben. „Ortsunkundige sollen Lüdinghausen meiden, wenn sie Richtung Südkirchen, Werne oder Selm möchten. Die Polizei empfiehlt, über Ascheberg und Olfen auszuweichen“, bittet die Polizei.

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