Schweres Zugunglück in Dülmen - Strecke gesperrt

Dortmund-Selm-Gronau-Enschede

Bei einem Zugunfall an einem Bahnübergang in Dülmen ist am Morgen eine Autofahrerin ums Leben gekommen. Die Frau fuhr mit ihrem Wagen durch die Schranke und stieß mit einer Regionalbahn zusammen. Jetzt steht fest: Es war kein Selbstmord. Die Bahnstrecke Dortmund-Enschede, die auch durch Selm führt, ist weiter gesperrt.

DÜLMEN/SELM

, 04.03.2015, 09:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Fahrerin des Wagens starb noch an der Unfallstelle.

Die Fahrerin des Wagens starb noch an der Unfallstelle.

Aktualisierung 9:57 Uhr:

Augenzeugen zu Folge ist die Frau durch die bereits geschlossene Schranke gefahren. "Dabei ist die Schranke abgebrochen", bestätigte ein Polizeisprecher vor Ort. Auch die Rotlichtanzeige habe funktioniert. Der Polizeisprecher bestätigte außerdem, dass es im Zug keine verletzten Fahrgäste gibt.

Die Lokführerin und Zeugen des Unfalls - Fußgänger und Autofahrer, die hinter der Frau an der Schranke standen, erlitten einen Schock. Sie sahen mit an, wie die Autofahrerin durch die Schranke fuhr, mit der Regionalbahn zusammenstieß und durch die Wucht des Aufpralls aus ihrem Wagen geschleudert wurde. Sie starb anschließend noch am Unfallort an ihren schweren Verletzungen. 

Entgegen ersten Meldungen handelte es sich nicht um einen Regionalexpress, sondern um eine Regionalbahn. Die Bahnstrecke bleibt gesperrt, zwischen Dülmen und Coesfeld ist ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. 

Aktualisierung 9:39 Uhr: 

Bei dem getöteten Autofahrer soll es sich um eine Frau handeln. Nach unbestätigten Angaben soll sie trotz geschlossener Schranken über den Bahnübergang gefahren sein.  

Erste Meldung 9:10 Uhr:

Ein Auto ist mit dem Regionalexpress zusammengestoßen, der auf dem Weg von Dortmund nach Enschede war. Die eingleisige Bahnstrecke ist nach Auskunft der Bundespolizei bis auf Weiteres gesperrt. 

Die Polizei in Dülmen bestätigte den Tod des Fahrers. Nach ersten Informationen vor Ort sollen im Zug keine Menschen verletzt sein. 

Wie berichten weiter. 

Hier hat sich der Unfall ereignet: 

 

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