Corona und Glauben: Seelsorger aus Selm, Olfen und Nordkirchen sprechen im täglichen Video

Neue Serie

In Krisen suchen Menschen Halt im Glauben. In der Corona-Krise bleiben Kirchen aber zu. Gottesdienste sind verboten. Seelsorger kümmern sich trotzdem - auch hier im täglichen Video-Chat.

29.03.2020, 08:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine neue Serie: Täglich sprechen wir mit einem Seelsorger oder einer Seelsorgerin aus der Region und bieten auch Platz für eine Kurze Ansprache.

Eine neue Serie: Täglich sprechen wir mit einem Seelsorger oder einer Seelsorgerin aus der Region und bieten auch Platz für eine Kurze Ansprache. © Martin Klose

Die Sorgen wachsen täglich: um die Gesundheit, den Arbeitsplatz, ums Klopapier - aber auch um die eigene Seele. Was ist wirklich wichtig im Leben? Was gibt Halt und was nicht? Seelsorgerinnen und Seelsorger können in Zeiten von Corona zurzeit nur eingeschränkt helfen bei der Suche nach Antworten.

Die Kirchentüren müssen geschlossen bleiben, und der Gottesdienstbesuch ist verboten. „Wir sind aber trotzdem da“, sagt Claus Themann, Pfarrer der mit mehr als 10.000 Mitgliedern größten Kirchengemeinde in Selm: der katholischen Gemeinde St. Ludgerus. Themann ist der erste Gesprächspartner der neuen Video-Serie „Seel-Sorgen“.

Themann weiß, wie schwer es ist, wenn gläubigen Menschen der Ort der Begegnung fehlt. Er appelliert aber: „Halten Sie mit durch, bleiben Sie Zuhause, haben Sie Geduld, geben Sie jetzt nicht auf. Gemeinsam schaffen wir das.“

Am Montag spricht Antje Wischmeyer

Am Montag spricht Antje Wischmeyer, Pfarrerin der evangelischen Kirchengemeinde Selm, über den Wert eines Lächelns und ein Jubiläumsjahr, das wenig Raum zum Jubeln lässt.

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