RVR schlägt Fördergelder für Stadt Selm vor

Fördergelder

Die Städtebauförderung des RVR hat die vorgeschlagenen Fördergelder der Kommunen im Kreis Unna bekannt gegeben, über die das Land NRW abstimmt. Auch Selm gehört dazu.

Selm

, 05.02.2020, 18:05 Uhr / Lesedauer: 2 min
RVR schlägt Fördergelder für Stadt Selm vor

Fördergelder gibt es für das Projekt Aktive Mitte © Günther Goldstein (A)

Der Regionalverband Ruhr (RVR) werde Städtebauprojekte im Kreis Unna in diesem Jahr mit 10 Millionen Euro fördern. Das teilt Marco Morten Pufke, der den Kreis für die CDU im RVR vertritt.

Fröndenberg erhält das meiste Geld

Insgesamt dürften sich acht Kommunen des Kreises mit 11 Projekten über Förderzusagen im Jahr 2020 freuen. Selm gehöre zu den Städten im Kreis, die deutlich mehr als eine Million Euro erhalten: 1,7 Millionen Euro gibt es für die Stadt. Gefördert wird das Projekt Aktive Mitte im Selmer Zentrum.

Laut den Unterlagen gebe es keine zusätzlichen Fördergelder vom RVR für das Konzept „Lebendiges Zentrum“ im Ortskern von Bork. Dieses Konzept wartet allerdings auch noch auf seine Realisierung. So viel Fördergeld wie Selm, erhält laut Pufke auch Lünen (also 1,7 Millionen Euro). Die größte Förderung erhält Fröndenberg mit 3,3 Millionen Euro.

Landesministerium muss die Projekte genehmigen

Am Dienstag dieser Woche hat der Strukturausschuss des Regionalverbandes Ruhr in einer Sondersitzung die vorgeschlagene Projektliste der Bezirksregierungen Arnsberg, Düsseldorf und Münster verabschiedet. Eine Sondersitzung war nötig, weil das zuständige Ministerium in Düsseldorf am kommenden Freitag die Förderlisten mit den Bezirksregierungen endgültig abstimmen will.

Die drei für das Verbandsgebiet des RVR zuständigen Bezirksregierungen erstellen anhand der kommunalen Projektvorschläge priorisierte Förderlisten. Die politischen Gremien des RVR beraten diese Vorschläge und können Änderungen in der Priorisierung vornehmen. Das zuständige Landesministerium muss dann abschließend die Projekte genehmigen.

Ob und in welcher Höhe diese Förderungen fließen würden, stehe aber noch nicht fest, teilt die Stadt Selm dazu mit. Darüber würde schließlich erst das Landesministerium abstimmen. „Mit einer Entscheidung ist Ende des Monats zu rechnen“, teilt die Stadt Selm dazu mit. Die für Selm beantragten Mittel sollen für die Umgestaltung und Anpassung der Schulhöfe des Städtischen Gymnasiums sowie der Overbergschule genutzt werden.

Dass der Ortsteil Bork keine Fördermittel bekommen wird, sei ebenfalls nicht richtig. Aus anderen Programmen würden Mittel in Höhe von ca. einer Million Euro erwartet, die für Umbaumaßnahmen im Bahnhofsbereich Bork eingesetzt werden sollen.

Anm. d. Red.: In einer ersten Version dieses Artikels hatten wir geschrieben, dass die Stadt die 1,7 Millionen Fördermittel vom RVR erhält. Wir haben die Überschrift geändert und um das Statement der Stadt entsprechend ergänzt.

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