Selmer Chorleiter enttäuscht vom Day of Song

Geringe Resonanz

Das Ruhrgebiet als Metropole und die Metropole, die gemeinsam singt. Hinter dem „Sing – Day of Song“ steckt eine große Idee, die im Kulturhauptstadtjahr 2010 entstanden ist. Rund 200 Chorsänger und einige Besucher waren bei der zweiten Ausgabe in Selm am Samstag dabei - eine durchwachsene Bilanz, finden die Chorleiter.

SELM

, 01.10.2014, 13:13 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Mitglieder vom Polizeichor Quartettverein beim Day of Song.

Die Mitglieder vom Polizeichor Quartettverein beim Day of Song.

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Besonders das soziale Singen später im Bürgerhaus ist bei den Chören und bei Besuchern gut angekommen. Das gilt auch für die kleinen Konzerte in Pflegeeinrichtungen. Eineinhalb Stunden haben seine Sänger im Bürgerhaus für Patienten des Pflegedienstes Hinzmann und Baudrexl gesungen, sagt Henryk Hans. „Das war toll.“ Ein Minikonzert haben die Nachwuchssänger von den Ludgerispatzen in der Seniorenresidenz gegeben. „Das war ganz klasse“, schwärmt Chorleiterin Birgit Köpping. Auch Reinhard Heimann, Vorsitzender des MGV Selm, bestätigt den Erfolg des sozialen Singens. Etwa 25 Sänger des Männergesangvereins traten am Samstag in St. Josef auf. Rund 15 Sänger des MGV sangen auch beim Gemeinschaftssingen am Bürgerhaus. Da sei das Interesse schon geringer gewesen, sagt Heimann.

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Aber die Aktion sei erfolgreicher gewesen als bei der Premiere 2010. „Ich wäre noch mal dabei“, sagt Heimann. Wenn das Interesse der Besucher und der Chöre allerdings noch geringer werde, könnte es schwierig werden. Auch Hans W. Schumacher mit seinen Twinning Singers wäre bei einem nächsten Day of Song mit dabei. Auch wenn „nicht die riesige Menge an Zuschauern“ da war, wie er sagt. Das Konzert seines Chores am Abend in der Evangelischen Kirche sei gut besucht und toll gewesen.

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