Den Abstand sollen die Einkaufswagen zwischen den Kunden regeln. Aber auch die Personenzahl im Laden. Viele Kunden verstehen das nicht, sagt eine Selmer Kassiererin. © Lydia Heuser
Corona-Helden

Selmer Kassiererin vermisst Solidarität und Wertschätzung in der Krise

Solidarität und Wertschätzung waren einmal - vor einem Jahr. So empfindet das eine Mitarbeiterin eines Selmer Supermarkts. Täglich sei sie großer Gefahr und dem Frust der Kunden ausgesetzt.

Abends, wenn Barbara Möller nach Hause kommt, ist sie „fix und fertig“. Und das nicht nur, weil ihre Arbeit in einem Selmer Supermarkt anstrengend ist. „Wir bemühen uns immer freundlich zu sein, das habe ich ja auch so gelernt, aber ich habe das Gefühl, dass es Menschen gibt, die es darauf anlegen, ihren Frust bei uns abzulassen“, sagt die 60-Jährige, die bei Edeka Humpert arbeitet.

„Ich habe keinen Ton mehr gesagt“

Frust lade sich im Moment in den Supermärkten ab

Über die Autorin
Freie Mitarbeiterin
In und um Stuttgart aufgewachsen, in Mittelhessen Studienjahre verbracht und schließlich im Ruhrgebiet gestrandet treibt Kristina Gerstenmaier vor allem eine ausgeprägte Neugier. Im Lokalen wird die am besten befriedigt, findet sie.
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