Ortslandwirt Friedhelm May aus Selm verwendet Handy und Computer bei der Arbeit auf dem Hof. Nicht nur die hohen Dieselpreise machen ihm Sorgen.
Ortslandwirt Friedhelm May aus Selm verwendet Handy und Computer bei der Arbeit auf dem Hof. Nicht nur die hohen Dieselpreise machen ihm Sorgen. © Sabine Geschwinder (Archiv)
Hohe Preise

Selmer Ortslandwirt blickt sorgenvoll auf die Folgen des Ukraine-Kriegs

Immer höhere Dieselpreise und auch der Dünger wird immer teurer. Doch den heimischen Landwirten macht nicht nur das Sorgen. Es gibt noch weitere Folgen des Ukraine-Kriegs.

Wenn Friedhelm May seinen Schlepper betanken muss, würde er sich am liebsten einen Dukaten-Esel auf seinem Hof wünschen. „Bei den Dieselpreisen bekommt man einen Schlag, so ein Schlepper verbraucht am Tag schon mal 200 Liter Diesel“, so der Selmer Ortslandwirt. Eigentlich kauft er den Diesel für seine landwirtschaftlichen Fahrzeuge bei einer speziellen Tankanlage. „Das sind dann auch mal 2000 Liter, die wir kaufen. Aber inzwischen sind die Lieferanten tatsächlich teurer als der Diesel an den normalen Tankstellen.“ Und so ist sogar der teure Diesel an den Zapfsäulen derzeit noch billiger als der Großlieferant. Deshalb fährt May ab und zu mit seinen Fahrzeugen auch an die Tankstelle.

Düngerpreise schossen in die Höhe

Über die Autorin
Freie Mitarbeiterin
Beate Rottgardt, 1963 in Frankfurt am Main geboren, ist seit 1972 Lünerin. Nach dem Volontariat wurde sie 1987 Redakteurin in Lünen. Schule, Senioren, Kultur sind die Themen, die ihr am Herzen liegen. Genauso wie Begegnungen mit Menschen.
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