Selmer zahlen hohe Steuerhebesätze

SELM Ist die Gewerbesteuer in Selm hoch? In welcher Stadt sind für Landwirte und wo für Hauseigentümer die Grundsteuerhebesätze am höchsten? Wie der Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) mitteilt, lassen sich diese Fragen anhand der bundesweiten Übersicht über die Hebesätze der Grundsteuer A (für land- und forstwirtschaftlich genutzte Flächen), der Grundsteuer B (für sonstige Grundstücke) und der Gewerbesteuer beantworten. Diese Statistik ist jetzt aktuell mit den Zahlen für das Jahr 2008 erschienen.

von Von Matthias Münch

, 14.07.2009, 16:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Selmer zahlen hohe Steuerhebesätze

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In der Stadt Selm lagen die Steuerhebesätze im Jahr 2008 bei 382 Prozent für die Grundsteuer A, bei 400 Prozent für die Grundsteuer B und bei 440 Prozent für die Gewerbesteuer. Im laufenden Jahr 2009 haben sich diese Steuersätze im Vergleich zum Vorjahr leicht verändert. Der Hebesatz für die Grundsteuer A stieg auf 387 Prozent, der Hebesatz für die Grundsteuer B auf 415 Prozent. Nur der Gewerbesteuerhebesatz blieb konstant.

Große Spanne innerhalb des Landes

In Nordrhein-Westfalen reichte beim Vergleich aller 396 Städte und Gemeinden die Spanne der örtlichen Hebesätze bei der Grundsteuer A von 150 Prozent (Schloß Holte-Stukenbrock, Verl) bis 400 Prozent (Morsbach). Bei der Grundsteuer B liegen die Extremwerte zwischen 240 (Schloß Holte-Stukenbrock) und 530 Prozent (Bottrop, Gelsenkirchen, Marl).

Der Gewerbesteuerhebesatz war in Bottrop (490 Prozent) am höchsten und in Straelen (310 Prozent) am niedrigsten, womit sich gegenüber dem Vorjahr bei diesen Maximal- und Minimalwerten keine Veränderung ergibt.

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