Ohne große Feier: Skulptur „Drei Ringe“ steht jetzt auf dem Kreisverkehr

Kreisverkehr

Ohne großes Aufsehen ist Selm um ein Kunstwerk an markanter Stelle reicher. So heftig die Diskussionen darum waren, so unspektakuär hat es seine Position letztendlich erhalten.

Selm

, 04.08.2020, 11:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Skulptur "Drei Ringe" hat ihren endgültigen Standort auf dem Kreisverkehr am Hallenbad erhalten.

Die Skulptur "Drei Ringe" hat ihren endgültigen Standort auf dem Kreisverkehr am Hallenbad erhalten. © Steinberg

Die große Feier für große Kunst fand am Freitag, 31. Juli, im Auenpark statt, als die Kuppel auf dem Rodelhügel enthüllt wurde. Wenige Hundert Meter weiter südöstlich erhielt dann am Wochenende ein ebenfalls rundes Kunstwerk seinen endgültigen Standort: die Skulptur „Drei Ringe“ von Alfons Gockel.

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Doch zu enthüllen gab es nichts. Die Skulptur hatte monatelang direkt neben dem Hallenbad - in Sichtweite des Kreisverkehrs Sandforter Weg/Münsterland-/Kreis-/Ludgeristraße - gestanden. Quasi in Warteposition. Eigentlich hätte sie schon längst auf diesem Kreisverkehr platziert werden sollen. Doch der Landesbetrieb Straßenbau NRW hatte dem Vorhaben zunächst einen Riegel vorgeschoben. Sicherheitsbedenken, weil die Skulptur die Verkehrsteilnehmer ablenken könnte, hatte Straßen.NRW angeführt.

Zwei Jahre Verspätung

Nach vielen Gesprächen hatte Bürgermeister Mario Löhr dann jüngst signalisiert, dass sich die Meinung bei Straßen.NRW geändert habe und man nun die Skulptur auf den Kreisverkehr setzen könne. Gesagt, getan: Nun steht die Skulptur also an der markanten Stelle. Mit rund zwei Jahren Verspätung.

Die drei Ringe symbolisieren die Verbindung der drei Ortsteile Selm, Bork und Cappenberg.

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