Spürnasen und bunte Ostereier: Kinder und Eltern stürmen wieder den Selmer Lüffe-Park

Ostereiersuche

Umtriebige Osterhasen versteckten wieder reichlich Ostereier im Josef-Lüffe-Park in Selm. Um 10 Uhr stürmten die Suchenden los – und freuten sich über eine Änderung zum Vorjahr.

Selm

, 22.04.2019 / Lesedauer: 3 min
Spürnasen und bunte Ostereier: Kinder und Eltern stürmen wieder den Selmer Lüffe-Park

Die Osterhasen waren nicht nur vorher umtriebig, sondern lieferten auch Nachschub. © Wilco Ruhland

Zähes Warten. Der Eingang zum Waldstück durch Absperrband abgeriegelt. Wann kann es endlich losgehen? Mit Körben, Tüten und Taschen bewaffnete Kinder, Eltern und Großeltern warten an diesem Ostermontag, 22. April, darauf, dass die diesjährige Ostereiersuche im Selmer Lüffe-Park endlich starten kann.

Die Osterhasen waren wieder umtriebig. Rund 1500 Ostereier, Schokolade und Süßigkeiten versteckten sie im eingegrenzten Waldstück des Lüffe-Parks. Die Selmer SPD organisierte die Aktion bereits zum 45. Mal.

Der Suchbereich ist etwas anders eingegrenzt, als in den vergangenen Jahren. „Ein bisschen enger gefasst und die Seiteneingänge sind zu“, erklärt Andreas Kilian, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins. „Wir haben darauf reagiert, dass es im vergangenen Jahr Stimmen gab, die es schade fanden, dass Leute schon vorher von der Seite reingegangen sind. Das Ganze ist so außerdem übersichtlicher“, meint Kilian.

Spürnasen und bunte Ostereier: Kinder und Eltern stürmen wieder den Selmer Lüffe-Park

Emilia (4) hat immerhin schon ein Ei gefunden. © Wilco Ruhland

Andreas Kilian, der Landtagsabgeordnete Rainer Schmeltzer, der Bundestagsabgeordnete Michael Thews und Bürgermeister Mario Löhr dürfen schon vorher hinter die Absperrung neben die Osterhasen. Löhr gibt noch letzte Anweisung an die wartende Meute. Er erklärt, wie der Park eingegrenzt ist.

Doch auch die kleinsten Kinder dürfen dann schon mal unter der Absperrung hindurchschlüpfen – sie bekommen etwas Vorsprung. Um 10 Uhr greifen die Genossen endlich zu und der Startschuss – oder vielmehr das Flatterband – fällt. Auf die Plätze, fertig, los!

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So war die Ostereiersuche im Lüffe-Park

22.04.2019
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Die Osterhasen waren nicht nur vorher umtriebig, sondern lieferten auch Nachschub.© Wilco Ruhland
Zähes warten, bevor der Startschuss, oder eher das Flatterband, fiel.© Wilco Ruhland
Zähes warten, bevor der Startschuss, oder eher das Flatterband, fiel.© Wilco Ruhland
Zähes warten, bevor der Startschuss, oder eher das Flatterband, fiel.© Wilco Ruhland
Zähes warten, bevor der Startschuss, oder eher das Flatterband, fiel.© Wilco Ruhland
Zähes warten, bevor der Startschuss, oder eher das Flatterband, fiel.© Wilco Ruhland
Bürgermeister Mario Löhr gibt letzte Anweisungen an die wartende Meute. Er erklärt, dass der Park etwas anders abgesperrt ist als zuletzt, so dass die Seiteneingänge zu sind.© Wilco Ruhland
Bürgermeister Mario Löhr gibt letzte Anweisungen an die wartende Meute. Er erklärt, dass der Park etwas anders abgesperrt ist als zuletzt, so dass die Seiteneingänge zu sind.© Wilco Ruhland
Bürgermeister Mario Löhr gibt letzte Anweisungen an die wartende Meute - unter "strenger" Aufsicht der beiden Osterhasen.© Wilco Ruhland
Bürgermeister Mario Löhr gibt letzte Anweisungen an die wartende Meute - unter "strenger" Aufsicht der beiden Osterhasen.© Wilco Ruhland
Um 10 Uhr konnte es endlich losgehen, die Ostereiersuchenden strömten in beide arme des kleinen Waldstücks.© Wilco Ruhland
Um 10 Uhr konnte es endlich losgehen, die Ostereiersuchenden strömten in beide arme des kleinen Waldstücks.© Wilco Ruhland
Um 10 Uhr konnte es endlich losgehen, die Ostereiersuchenden strömten in beide arme des kleinen Waldstücks.© Wilco Ruhland
Um 10 Uhr konnte es endlich losgehen, die Ostereiersuchenden strömten in beide arme des kleinen Waldstücks.© Wilco Ruhland
Um 10 Uhr konnte es endlich losgehen, die Ostereiersuchenden strömten in beide arme des kleinen Waldstücks.© Wilco Ruhland
Teilweise bis tief ins Buschwerk drangen Kinder und Eltern vor. Leer ausgegangen dürfte am Ende keiner sein.© Wilco Ruhland
Teilweise bis tief ins Buschwerk drangen Kinder und Eltern vor. Leer ausgegangen dürfte am Ende keiner sein.© Wilco Ruhland
Teilweise bis tief ins Buschwerk drangen Kinder und Eltern vor. Leer ausgegangen dürfte am Ende keiner sein.© Wilco Ruhland
Teilweise bis tief ins Buschwerk drangen Kinder und Eltern vor. Leer ausgegangen dürfte am Ende keiner sein.© Wilco Ruhland
Elisa (2) und Emilia (4).© Wilco Ruhland
Teilweise bis tief ins Buschwerk drangen Kinder und Eltern vor. Leer ausgegangen dürfte am Ende keiner sein.© Wilco Ruhland
Das DRK (Verpflegung), der Hundeverein (Toilettenanlagen) und auch Rewe Gawdi (Süßigkeitenspenden) beteiligten sich an der Aktion.© Wilco Ruhland
Die Osterhasen waren nicht nur vorher umtriebig, sondern lieferten auch Nachschub.© Wilco Ruhland
Andreas Kilian (v.l.) Rainer Schmeltzer, Mario Löhr und Michael Thews.© Wilco Ruhland
Die Osterhasen waren nicht nur vorher umtriebig, sondern lieferten auch Nachschub.© Wilco Ruhland

Ostereiersuche im Lüffe-Park als Selmer Familientradition

Die Ostereiersuchenden strömen los, die Jagd nach den versteckten bunten Trophäen kann beginnen. Bei schönstem Sonnenschein lässt es sich gut suchen. Die zwei Wegarme sind schnell abgegrast. Hinter Stock und Stein und ins tiefe Buschwerk dringen Eltern und Kinder vor. „Ich glaube hier sind keine Eier mehr. Vielleicht noch grüne, aber die sieht man nicht so gut“, dringt es hinter einem Baum hervor.

Da müssen die Osterhasen nochmal nachlegen. Und das möglichst unbemerkt. Doch das ist kaum möglich, sie werden geradezu belagert. Na gut, das eine oder andere Ei findet seinen Weg in die Osterkörbchen, ohne vorher versteckt worden zu sein.

Spürnasen und bunte Ostereier: Kinder und Eltern stürmen wieder den Selmer Lüffe-Park

"Ich bin nur Träger", sagt Dirk Breuer, der auch selbst als Jugendlicher schon auf Ostereiersuche im Lüffepark war. Sohn Ben (8) hat satte Beute gemacht. © Wilco Ruhland

„Ich bin nur Träger“, sagt Dirk Breuer, angesprochen auf die Frage, ob das Suchen nicht auch noch den Eltern Spaß macht. Mittlerweile trägt er nur noch die Beute, die Sohn Ben (8) macht. Als Jugendlicher war der Selmer selbst schon im Lüffe-Park auf Eiersuche. Das Ostereiersuchen gehört für die Familie einfach schon immer dazu.

Zufrieden mit den Änderungen

Genauso wie für die Selmerin Tamara Matyssek und Sohn Leon (8). Die Osterkörbchen haben sie in diesem Jahr vergessen mitzunehmen „und die waren auch sowieso noch ganz schön voll“, sagt die Mutter. Einkaufstüten tun es zur Not auch. Immerhin passt da ganz schön was rein. Das muss es auch: Leons Spürnase hat sehr gut funktioniert, so dass er viele bunte Eier mit nach Hause nehmen kann.

Spürnasen und bunte Ostereier: Kinder und Eltern stürmen wieder den Selmer Lüffe-Park

Leon (8) und Tamara Matyssek freuen sich über die gute Ausbeute. © Wilco Ruhland

Viele zufriedene Gesichter. Dass die Kleinsten einen Vorsprung bekommen haben und die Seiteneingänge zu waren, finden die meisten gut. Klar, hier und da ein langes Kindergesicht, wenn die Beute doch nicht so groß ausgefallen ist, wie erwartet. Gut, dass die Osterhasen noch mit reichlich Nachschub am Ausgang des Waldes warten.

Unterstützt wurde die Aktion vom Deutschen Roten Kreuz Selm, das ein Zelt mit Verpflegung organisierte und dessen Sanitäter „Streife“ durch den Wald gingen, dem Hundeverein Selm, der die Toilettenanlage organisierte, und Rewe Gawdi, der reichlich Süßigkeiten spendete.

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