Tag der Milch: Kinder lernten, wie viel Arbeit es ist, Joghurt oder Butter herzustellen

Tag der Milch

Was muss passieren, damit ein Joghurt im Becher und die Butter im Fass landet? Am „Tag der Milch“ haben Kinder auf dem Hof Brosterhues in Selm unter anderem das erfahren.

Selm

, 02.06.2019 / Lesedauer: 2 min
Tag der Milch: Kinder lernten, wie viel Arbeit es ist, Joghurt oder Butter herzustellen

Im Rahmen des jährlichen „Tags der Milch“ erhielten die Kinder auf dem Hof Brosterhues Einblicke zum Thema und durften auch die jungen Tiere füttern. © Beate Dorn

Viel zu sehen und zu erfahren gab es für zehn Kinder im Alter von 6 bis zu 12 Jahren am Samstag. Der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband e. V. hatte zum „Tag der Milch“ auf den Hof von Hubert Brosterhues eingeladen.

„Vielleicht werde ich später auch Bauer“, sagte der sechsjährige Mike, nachdem er den Hof Brosterhues besichtigt hatte. Für Mike war es nicht der erste Besuch eines Bauernhofes. Für andere Kinder dagegen schon. Sehr lehrreich war der Tag für alle.

„Dies ist kein Unternehmen wie jedes andere. Die Tiere müssen jeden Tag versorgt werden. An 365 Tagen im Jahr. Täglich wird zweimal gemolken, morgens um 5.30 Uhr und nachmittags um 17 Uhr“, erklärte Hubert Brosterhues. Er machte deutlich, dass er mit den Tieren lebt und fühlt.

150 Tiere auf dem Bauernhof

Der Hof Brosterhues ist ein typischer Familienbetrieb mit Rinderzucht und Milchviehhaltung. Insgesamt leben rund 150 Tiere auf dem Hof.

Nach den theoretischen Grundlagen wurde der Hof besichtigt. Die Kinder und interessierten Eltern durften im Stall bei der Fütterung, bei der Melkmaschine und den Kälbern reinschauen. Immer mit fachkundigen Erläuterungen von Hubert Brosterhues und Siegrid Dörendahl sowie Ann Kathrin Huffelmann vom Westfälisch-Lippischen Landesverband.

Mittags gab es unter anderem Butter, Käse, Milch, Kakao und Quark. Dass es ein langer Weg ist, bis die Lebensmittel auf dem Tisch landen, war allen klar. Vor allem aber – viel Arbeit.

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