Ukrainische Flüchtlinge in Selm: Kinderbetreuung ist auch ein Thema

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Vor allem Frauen und Kinder flüchten aus ihrer Heimat in die Nachbarländer, aber auch nach Deutschland. Selm bereitet sich auch auf die Flüchtlinge vor. © picture alliance/dpa/AP
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Seit zwei Wochen ist Krieg in der Ukraine. Immer mehr Menschen fliehen vor den Angriffen und dem Grauen des Krieges in ihrer Heimat. Familien werden getrennt – denn es sind zum überwiegenden Teil Frauen und Kinder, die Schutz in den Nachbarstaaten der Ukraine und auch in anderen Ländern Europas suchen. Die Männer, Söhne und Väter bleiben vor Ort und kämpfen gegen die russischen Truppen.

Wie viele Flüchtlinge nach NRW und nach Selm kommen, steht noch nicht fest. Die Vorbereitungen laufen jedoch, um die Geflüchteten unterzubringen, um sich aber auch um die Betreuung der Kinder zu kümmern.

Vorrangig seien, so Stadtsprecher Malte Woesmann, zunächst die Versorgung mit Wohnraum zur Vermeidung von Obdachlosigkeit und die Versorgung mit dem Nötigsten sowie die Sicherstellung des Krankenversicherungsschutzes. Da nicht absehbar sei, wie viele Familien mit Kindern nach Selm kommen und in welchem Alter die Kinder sind, sei der tatsächliche Bedarf noch nicht vorauszusagen.

Woesmann: „Es laufen aktuell Gespräche mit dem Landesjugendamt, ob Projekte wie das Kinderbetreuungsprojekt (Brückenprojekt) neu aufgelegt werden können. Aktuell laufen zudem Gespräche, wie künftig die Schulpflicht sichergestellt werden kann.“

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