Auch mehr als 150 Jahre alte Buchen sterben zunehmend ab. Das zeigt sich nicht unten an den Wurzeln, sondern oben an der Baumkrone. © Sylvia vom Hofe
Natur

Wald macht gesund, ist aber selbst krank: „Es war noch nie so schlimm“

Über Nacht scheint jemand auf den Schalter gedrückt zu haben. Der wintergraue Cappenberger Wald leuchtet plötzlich frühlingsgrün: frisch und nicht mehr krank - ein dramatischer Fehlschluss.

„Bereits eine halbe Stunde im Wald wirkt sich positiv auf das vegetative Nervensystem aus“, sagt Joachim Kallendrusch. Der Blutdruck sinke und Stress werde abgebaut. Bei Menschen. Denn die Bäume haben so viel Stress wie nie. „Nach drei Trockenjahren ist es richtig, richtig schlimm“, sagt der 56-jährige Lüner. Und dabei hört sich seine Stimme alles andere als entspannt an.

Was blüht alles schon im Cappenberger Wald?

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Über die Autorin
Redaktionsleiterin
Leiterin des Medienhauses Lünen Wer die Welt begreifen will, muss vor der Haustür anfangen. Darum liebe ich Lokaljournalismus. Ich freue mich jeden Tag über neue Geschichten, neue Begegnungen, neue Debatten – und neue Aha-Effekte für Sie und für mich. Und ich freue mich über Themenvorschläge für Lünen, Selm, Olfen und Nordkirchen.
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