Warum immer noch nichts zu sehen ist von der großen Gewerbeansiedlung an der Werner Straße

Arbeitsplätze

800 Arbeitsplätze stehen in Aussicht. Ein Großhändler für Haus- und Sanitärtechnik, Cordes und Graefe aus Bremen, will nach Selm kommen. Oder etwa doch nicht mehr?

Selm

, 10.08.2019, 19:42 Uhr / Lesedauer: 1 min
Warum immer noch nichts zu sehen ist von der großen Gewerbeansiedlung an der Werner Straße

Hier könnte es demnächst zum neuen Unternehmen an der Werner Straße gehen: der Abzweig vom Kreisel. © Sylvia vom Hofe

Die Gerüchte hat er auch schon gehört. „Man erzählt sich, das Unternehmen sei abgesprungen“, sagt Bürgermeister Mario Löhr. Und schüttelt den Kopf: „Das ist alles Quatsch.“

Ackerfläche in Industriefläche umwidmen, Bebauungsplan aufstellen, immer wieder Gespräche mit Eigentümern führen: Die geplante Unternehmensansiedlung auf einer Fläche vn 13 Hektar an der Werner Straße beschäftigt seit vielen Monaten Rat und Verwaltung. Die Vorfreude ist groß, denn der, der sich da ansiedeln will, ist nicht irgendjemand.

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Die Cordes und Graefe Bremen KG gilt als Großhändler für Haus- und Sanitärtechnik als Marktführer in Deutschland. Sie beschäftigt rund 15.000 Menschen: Handwerker, Kaufleute, Lageristen. 800 Arbeitsplätze, so hatte es Bürgermeister Mario Löhr angekündigt, werden in den nächsten Jahren in Selm entstehen: anfangs 200 bis 300, der Rest in einem zweiten Bauabschnitt.

Bürgermeister: Gerücht um Unternehmen stimmt nicht

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises (WFG), die das Projekt betreue, mache gerade einen „sehr guten Job“, so Löhr. Allerdings sei die Sache langwierig. Anlass zu Zweifel oder gar Resignation gebe es aber nicht.

„Ich weiß, dass wir bald die erste Beurkundung durchführen können“, sagt Löhr im RN-Sommerinterview. Das Gerücht, das Unternehmen sei abgesprungen, „ist definitiv falsch“.

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