Zweiter Rettungswagen schon im Einsatz - Umzug nach Selm folgt bald

Übergangslösung

Zu lange hat es im Stadtgebiet Selm oft gedauert, bis der Rettungswagen am Einsatzort ankam. Das soll sich jetzt ändern. Seit Donnerstag (1.) ist ein zweiter 24-Stunden-Wagen im Dienst.

Lünen

, 02.10.2020, 14:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zwei Wagen im 24-Stunden-Einsatz: So sollen die Hilfsfristen in Selm bald besser eingehalten werden.

Zwei Wagen im 24-Stunden-Einsatz: So sollen die Hilfsfristen in Selm bald besser eingehalten werden. © DRK

In spätestens acht Minuten soll die Rettungswagen-Besatzung am Einsatzort ankommen, und dort möglicherweise überlebenswichtige Hilfe leisten. Dieses Ziel hat der Rettungsdienst in Selm laut einem Gutachten allerdings nur in 42 Prozent der Fälle erreicht. Zwei Aspekte sollen helfen: Ein weiterer Rettungswagen und ein neuer Wachenstandort.

Seit Donnerstag im Einsatz

Der erste Aspekt ist seit Donnerstag (1.10.) erfüllt. Das Deutsche Rote Kreuz besetzt seitdem einen zweiten Rettungswagen (RTW) in Selm, der 24 Stunden und sieben Tage pro Woche im Einsatz ist. Das bestätigt Dennis Hertel, der beim DRK-Kreisverband den Bereich Rettungsdienst verantwortet. Zwar habe es auch bisher schon zwei RTW in Selm gegeben, einer sei jedoch nicht rund um die Uhr, sondern von 7 bis 19 Uhr nur im Einsatz gewesen. Ausnahmen habe es lediglich am Wochenende gegeben. Damit ist jetzt Schluss.

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Noch stehen die beiden RTW in der Feuerwache am Adenauerplatz in Bork, es sei jedoch geplant, dass einer der beiden schon bald in die Stadtmitte ziehen soll, nach Selm. „Es ist geplant, dass wir zum 1. November umziehen“, sagt Hertel. Den konkreten Ort könne er noch nicht nennen, es handele sich um eine Interimslösung.

Wie berichtet plant die Stadt schon lange den Neubau einer Rettungswache, sie soll am Kreisverkehr Kreisstraße/Umgehungsstraße entstehen. Auch einen ersten Entwurf gibt es schon. Der Neubau wird wohl in rund eineinhalb Jahren fertig sein.

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