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„Es war wunderschön“

Julia und Ozan haben geheiratet

Julia und Ozan wurden an ihrem zehnten Jahrestag von Bürgermeister Tobias Stockhoff auf Schloss Lembeck getraut. Für das Traumpaar 2020 der Dorstener Zeitung war der Tag perfekt.

02.10.2020, 17:28 Uhr / Lesedauer: 2 min
Julia und Ozan haben Ende September ihre Traumhochzeit gefeiert.

Julia und Ozan haben Ende September ihre Traumhochzeit gefeiert. © Tim Weidemann

Julia und Ozan sind sich einig: „Es war wunderschön! Von der Trauung bis hin zur Feier hat einfach alles perfekt gepasst!“ Das Paar hatte die Traumhochzeit 2020 der Dorstener Zeitung gewonnen und sich nach einem langen Vorbereitungsmarathon endlich das Ja-Wort auf Schloss Lembeck gegeben.

„Besonders toll fanden wir, dass uns Dorstens Bürgermeister Tobias Stockhoff getraut hat“, sagt Julia. „Er hat das super gemacht und sich viel Zeit für uns genommen. Sehr schön war auch, dass er unsere Geschichte gut wiedergegeben hat – und das nicht zu ernst, sondern mit Humor. Dadurch entstand auch eine tolle Atmosphäre.“ Nervös sei das Paar aber trotzdem gewesen, wie Ozan ergänzt: „Ich war so aufgeregt, dass ich fast vergessen hätte, Julia zu küssen.“ Am Ende ging aber auch mit dem Kuss alles gut: Nach türkischer Tradition bekam die Braut einen Kuss auf die Stirn.

Die Hochzeit fand am zehnten Jahrestag von Julia und Ozan statt.

Die Hochzeit fand am zehnten Jahrestag von Julia und Ozan statt. © Tim Weidemann

Besonders erleichtert waren nach der Trauung alle anwesenden Gäste, dass der Sektempfang am Schloss wie geplant stattfinden konnte. Denn: „Die Wettervorhersage war nicht allzu rosig. Aber es ging alles gut und wir konnten unter freiem Himmel und ohne Regen mit unseren Gästen anstoßen“, sagt Julia.

Anschließend wurden natürlich vor der bezaubernden Schlosskulisse noch Fotos gemacht, bevor es weiter zur Location ging. „Die Feier war noch viel besser, als wir es uns erträumt haben“, verrät die Braut. „Wir hatten etwas Bedenken, ob jeder Gast auf seine Kosten kommt. Denn immerhin habe ich russische und Ozan hat türkische Wurzeln. Wir hatten Angst, dass sich jemand langweilen könnte, wenn Traditionen der jeweils anderen Kultur umgesetzt werden.“ Aber die Bedenken waren grundlos, wie Ozan ergänzt: „Alle waren sehr interessiert an den jeweiligen Bräuchen. Das war wirklich toll.“ Umgesetzt wurde nach türkischer Tradition zum Beispiel der Eröffnungstanz direkt am Anfang der Feier und russische Einflüsse gab es beim traditionellen Schuhklau, um Mitternacht bei der Schleierabnahme sowie beim Vater-Tochter-Tanz, der für Julia besonders emotional war.

Getraut wurde das Paar auf Schloss Lembeck.

Getraut wurde das Paar auf Schloss Lembeck. © Tim Weidemann

„Bemerkenswert fanden wir auch, dass sich alle Gäste an die Corona-Schutzmaßnahmen gehalten haben“, so Julia. „Wir hatten nämlich im Vorfeld etwas Angst, nachdem es diesen Vorfall in Hamm gab. Unsere Gäste haben sich aber vorbildlich verhalten.“ Schon die Vorbereitungsphase der Hochzeit wurde von der Corona-Krise überschattet. Das Paar hat sich davon aber nicht unterkriegen lassen, wie sie weiter berichtet: „Natürlich hatten wir Angst, dass uns noch ein Strich durch die Rechnung gemacht wird. Aber darauf hatten wir ja keinen Einfluss, weshalb wir eigentlich sehr entspannt waren. Sich unter Druck zu setzen, hätte keinen Sinn gemacht. Wir mussten es nehmen, wie es kam.“ Ozan ergänzt: „Allerdings sind wir sehr froh, dass unsere Hochzeit von Anfang an für Ende September geplant war, weil wir unbedingt an unserem zehnten Jahrestag heiraten wollten. Bei einer Sommerhochzeit hätte die Situation wieder ganz anders ausgesehen.“

Jetzt kann sich das Paar aber erst mal entspannen und von den Strapazen erholen. Denn auch wenn eine Hochzeit wunderschön ist: Die Anstrengung kommt ebenfalls nicht zu kurz.